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Phoenix Solar erziehlt starkes Umsatzwachstum, positives EBIT und Quartalsüberschuss

Phoenix Solar erhält Auftrag für 19,6 MWp Photovoltaik-Kraftwerk mit Einachsnachführsystemen in Texas (US)

Phoenix Solar AG legt Zahlen zum 30. September 2016 vor

  • Starkes Umsatzwachstum, positives EBIT und Quartalsüberschuss
  • EBIT für die ersten neun Monate bei -0,4 Mio. EUR; weiter verbesserte Rohertragsmarge
  • Verkauf des Kraftwerks Bâtisolaire 3 zur Schuldentilgung genutzt; Nettoverschuldung sinkt auf 21 Mio. EUR
  • Freier Auftragsbestand über 130 Mio. EUR, gewichtete Projektpipeline wächst auf 286 MWp
  • Delle im Q4: Verschiebungen von Projekten; weiteres Umsatz- und Ertragswachstum für 2017 in Aussicht

(WK-intern) – Sulzemoos – Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute die Quartalsmitteilung zum 30. September 2016 vor.

Geschäftsentwicklung im dritten Quartal
Der Phoenix Solar Konzern erzielte von Juli bis September 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 55,0 Mio. EUR (Q3/2015: 42,4 Mio. EUR), was einem Anstieg um 29,7 Prozent entspricht. Im dritten Quartal 2016 wurden Module mit einer Gesamtnennleistung von 54 MWp verbaut (Q3/2015: 33 MWp). Die positive Entwicklung wird von allen drei Kernvertriebsregionen getragen: Im dritten Quartal erzielten die USA, Asia/Pacific und Middle East jeweils den stärksten Quartalsumsatz seit Abschluss der Umstellung der Unternehmensstrategie auf Planung, Beschaffung und Bau von Photovoltaikkraftwerken.

Die Rohertragsmarge erreichte im dritten Quartal 9,3 Prozent (Q3/2015: 8,8 Prozent) – nicht zuletzt aufgrund von Angebotsdisziplin und Verbesserungen in der Supply-Chain-Organisation. Dank der derart verbesserten Deckungsbeiträge und trotz leicht gestiegener Personalaufwendungen konnten wir im dritten Quartal das EBIT um 0,9 Mio. EUR im Vergleich zum Q3/2015 steigern: Es lag mit 2,0 Mio. EUR um 86 Prozent höher als damals; die EBIT-Marge erreichte 3,6 Prozent. Damit wurde wieder ein Quartalsüberschuss erwirtschaftet. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn von 1,3 Mio. EUR ergibt einen Gewinn je Aktie von 0,17 EUR.

Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2016 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 108,3 Mio. EUR, 31,8 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2015 (9M/2015: 82,2 Mio. EUR).

Ausgehend von einem restrukturierungsbedingt sehr niedrigen Personalstand, investiert Phoenix Solar jetzt in den Ausbau seiner Teams, um für das weitere Wachstum gerüstet zu sein, insbesondere in Mitarbeiter für Vertrieb, Supply Chain, Estimating & Bidding sowie Ingenieure. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich auf 126 Personen (zum 30. September 2016, ohne Vorstände, einschließlich Aushilfen). Zum Ende des dritten Quartals 2015 waren 87 Personen beschäftigt. Weiter verbesserte interne Abläufe ermöglichen es Phoenix Solar jetzt, operativen Personalaufwand den jeweiligen Projekten zuzuordnen, so dass ein präzises Bild der Rentabilität der einzelnen Vorhaben entsteht.

Die Rohertragsmarge im Konzern verbesserte sich weiter auf 8,8 Prozent (9M/2015: 7,9 Prozent). Diese Entwicklung belegt die Fortschritte beim Aufbau einer schlagkräftig globalen Supply-Chain-Organisation. Der Personalaufwand ging auf 6,0 Mio. EUR zurück (9M/2015: 6,2 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte in den ersten neun Monaten -0,4 Mio. EUR, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 88,6 Prozent (EBIT 9M/2015: -3,5 Mio. EUR). Das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis beläuft sich auf -3,3 Mio. EUR (9M/2015: -6,4 Mio. EUR). Der Verlust je Aktie reduzierte sich entsprechend von 0,86 EUR (9M/2015) auf jetzt 0,45 EUR.

Cash Flow
In den ersten neun Monaten 2016 wurde ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 6,3 Mio. EUR erzielt, eine deutliche Verbesserung gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahrs, als ein Mittelzufluss in Höhe von 2,3 Mio. EUR verzeichnet wurde. Der Erlös aus der Veräußerung des Kraftwerks Bâtisolaire 3 in Frankreich wurde überwiegend zur Tilgung von Finanzverbindlichkeiten verwendet. Der Finanzmittelbestand wuchs um 6,8 Mio. EUR von 4,9 Mio. EUR (am 31. Dezember 2015) auf 11,6 Mio. EUR (am 30. September 2016).

Bilanz zum 30. September 2016
In der Bilanz zum 30. September 2016 ist daher der Rückgang in den Sachanlagen auffällig, der im Wesentlichen auf den Verkauf der Projektgesellschaft Bâtisolaire 3 zurückgeht. Der dadurch ermöglichte Schuldenabbau ist neben der laufenden Tilgung wesentlich verantwortlich für den Rückgang der langfristigen Finanzverbindlichkeiten um 6,4 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung (Bankschulden minus Flüssige Mittel) ging daher von 34,2 Mio. EUR (31. Dezember 2015) auf 21,0 Mio. EUR (30. September 2016) zurück.

Im Wesentlichen infolge des Konzernperiodenverlusts vor Minderheiten in Höhe von 3,3 Mio. EUR sowie bedingt durch die Verlustsituation der vergangenen Jahre betrug das Konzerneigenkapital -11,3 Mio. EUR (31. Dezember 2015: -7,6 Mio. EUR). Dementsprechend beträgt die Eigenkapitalquote des Konzerns zum 30. September 2016 -18,2 Prozent (31. Dezember 2015: -14,1 Prozent). Da der Konzern selbst keine rechtlich selbständige Gesellschaft ist, entsteht aus der negativen Eigenkapitalquote keine Gefahr für den Fortbestand des Konzerns.

Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital des nach HGB übergeleiteten Abschlusses der Phoenix Solar Aktiengesellschaft als der Muttergesellschaft des Phoenix Solar Konzerns. Dieses belief sich zum 30. September 2016 auf 8,3 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 15,2 Prozent entspricht (31. Dezember 2015: 6,6 Mio. EUR, entsprechend 12,3 Prozent).

Auftragsbestand zum Ende des dritten Quartals
Der Konzern verzeichnet zum 30. September 2016 einen freien Auftragsbestand von 130,3 Mio. EUR (30. September 2015: 102,7 Mio. EUR). Im freien Auftragsbestand ist allerdings nach wie vor, wie bereits mitgeteilt, ein Auftrag enthalten, für den seit geraumer Zeit keine Baufreigabe erteilt wurde. Der Auftragsbestand einschließlich bereits realisierten Umsatzes belief sich zum 30. September 2016 im Konzern auf 238,2 Mio. EUR (30. September 2015: 163,4 Mio. EUR).

Ausblick
Der Vorstand hat am 8. November 2016 seine Jahresprognose revidiert. Da sich zwei größere Projekte in den USA und in der Türkei verschieben, verschieben sich auch die daraus geplanten Umsätze ins Geschäftsjahr 2017. Für 2016 wird nun ein Konzernumsatz zwischen 135 Mio. EUR und 150 Mio. EUR erwartet (2015: 119,4 Mio. EUR). Daraus wird voraussichtlich ein operatives Ergebnis (EBIT) in einer Spanne von zwischen 0,5 und 2 Mio. EUR (2015: -1,6 Mio. EUR) erwirtschaftet.

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet das Unternehmen mit weiterem Umsatzwachstum und weiter verbesserter Profitabilität. Eine detaillierte Prognose wird spätestens mit der Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse des Geschäftsjahrs 2016 bekannt gegeben.

Tim P. Ryan, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG, erläuterte: „Alle drei Kernregionen, die USA, Middle East und Asia Pacific, verzeichneten starkes Umsatzwachstum. Unsere Margen haben sich verbessert, dank unserer Angebotsdisziplin und den Verbesserungen in der Supply-Chain-Organisation. Die Kosten haben wir im Griff und entwickeln uns umsichtig weiter. So investieren wir in den weiteren Aufbau eines starken und fähigen, weltweiten Teams erfahrener Solarprofis. Insgesamt kommen wir auf unserem Weg zu nachhaltigem, profitablem Wachstum stetig voran. Dass sich zwei wichtige Projekte nun verschoben haben, ist bedauerlich, aber die daraus erwachsenden Umsätze kommen nun im Geschäftsjahr 2017. Die Photovoltaikmärkte in aller Welt wachsen kontinuierlich weiter und wir können mit unserer Reputation für die budget- und termingerechte Erstellung leistungsfähiger Photovoltaik-Kraftwerke diesen Trend weiter erfolgreich nutzen.“

Quartalsmitteilung zum 30. September 2016
Die Mitteilung über das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2016 erscheint heute, am 10. November 2016, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, herunter geladen werden.

Über die Phoenix
Solar AG Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken. Als Generalunternehmer für die Planung und Ausführung von Solarkraftwerken (EPC) legt Phoenix Solar besonderen Wert auf budget- und termingerechte Errichtung und Übergabe ertragsoptimierter Photovoltaik-Großanlagen. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten hat das Unternehmen seit seiner Gründung Anlagen mit einer Gesamtleistung von 800 MWp geplant und schlüsselfertig errichtet. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. www.phoenixsolar-group.de.

PM: Phoenix Solar AG

Pressebild: Phoenix Solar AG

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