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Nordex steigert Umsatz um 31 Prozent

Pressebild: Nordex

Nordex erwartet ein starkes viertes Quartal

  • Ziele in Q3/2016 erreicht
  • Umsatz steigt um 31 % auf über EUR 2,3 Mrd.
  • EBITDA um 47 % auf EUR 204 Mio. verbessert
  • Ausblick für Umsatz und Ergebnis auf unteres Ende angepasst

(WK-intern) – In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 hat die Nordex-Gruppe (ISIN: DE000A0D6554) ein Umsatzwachstum von 31 Prozent auf 2.339,5 Mio. Euro realisiert.

Hamburg – Das organische Wachstum betrug dabei 10,6 Prozent. Im zweiten Quartal 2016 hat Nordex die Zusammenführung mit der Acciona Windpower (AWP) abgeschlossen und diese zum 1. April in den Konsolidierungskreis der Gruppe aufgenommen.

Im Berichtszeitraum lag der Anteil von AWP am Auftragseingang der Gruppe bei 24 Prozent und wird im letzten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs voraussichtlich eine weiter zunehmende Bedeutung haben. Insgesamt hat Nordex damit ein Neugeschäft von 2,17 Mrd. Euro verzeichnet. Im dritten Quartal lag dieser Wert bei 841 Mio. Euro und damit auf Zielkurs.

Schwerpunkte im Neugeschäft waren die Märkte Deutschland und Nord- und Südamerika. Im dritten Quartal erhöhte sich der Eingang neuer Aufträge aus Deutschland um 216 Mio. Euro auf 741 Mio. Euro und das Neugeschäft in Nord- und Südamerika um 318 Mio. Euro auf 523 Mio. Euro. Weitere Aufträge betreffen vor allem Märkte der Vertriebsregion EMEA, also Europa und Südafrika.

Auch die operativen Kennziffern legten zu. Die installierte Leistung stieg um 75 Prozent auf 2.025 MW (Vorjahr: 1.158 MW). Die Produktionsleistung im Bereich Rotorblätter erhöhte sich um 84 Prozent und im Bereich Turbinen um 26 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 47,7 Prozent auf 203,9 Mio. Euro (9M/2015: 138,0 Mio. Euro). Das entspricht einer EBITDA-Marge von 8,7 Prozent. Grundlage für diese positive Entwicklung waren die gesteigerte Produktivität und eine bessere Projektabwicklung. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 41,9 Prozent auf 64,4 Mio. Euro (9M/2015: 45,3 Mio. Euro).

Die Bilanzstruktur ist auch nach dem Erwerb der AWP solide. Die Eigenkapitalquote liegt bei stabilen 32,0 Prozent. Die Liquidität betrug zum Bilanzstichtag 430,6 Mio. Euro (31.12.2015: 528,9 Mio. Euro). Nach dem Erwerb der AWP und der Rückführung einer Unternehmensanleihe weist Nordex zum 30.09.2016 eine Nettoverschuldung von 217 Mio. Euro aus (31.12.2015: Nettoliquidität 322,0 Mio. Euro).

Der operative Cashflow wurde von der Anarbeitung kurzfristig zu liefernder Windparks belastet. Zudem haben die Zahlungskonditionen in einzelnen Schwellenmärkten zu einer überdurchschnittlichen Kapitalbindung geführt. Diese Entwicklung soll durch den hohen erwarteten Auftragseingang im vierten Quartal und die entsprechenden Anzahlungen wieder auf eine Working-Capital-Quote von unter 5 Prozent reduziert werden. Diese Quote hat zum Bilanzstichtag 6,8 Prozent betragen.

Der verspätete Eingang einiger Aufträge und der damit verbundene spätere Baubeginn dieser Projekte hat eine Verschiebung in der Umsatzrealisierung zur Folge. Aus diesem Grund konkretisiert der Vorstand seinen Ausblick für den Umsatz und die Profitabilität an das untere Ende der genannten Bandbreite. Nordex geht damit für das Gesamtjahr 2016 von einem Geschäftsvolumen in Höhe von rund 3,35 Mrd. Euro und von einer EBITDA-Marge von rund 8,3 Prozent aus.

„Das dritte Quartal hat sich entwickelt wie geplant. Deshalb erwarte ich, dass wir unser Jahresziel erreichen können. Einzelne Verschiebungen von Projekten werden aber dazu führen, dass ein Teil der Projektumsätze erst 2017 gebucht werden kann. Trotzdem bestätigen wir unseren Ausblick am unteren Ende der Bandbreite. An unserem Ziel von gut 3,4 Mrd. Euro für den Auftragseingang halten wir fest und erwarten ein starkes viertes Quartal“, so Lars Bondo Krogsgaard, Vorstandsvorsitzender der Nordex SE.

PM: Nordex SE

Pressebild: Nordex

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