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Afghanischer Strommarkt vor großen Umbrüchen

BSW-Solar kooperiert mit afghanischem Verband für Erneuerbare Energie

(WK-intern) – Solarenergie soll Energieimporte ersetzen

Bundesverband Solarwirtschaft und Erneuerbare Energie Union Afghanistan unterzeichnen Absichtserklärung

Berlin – Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und die Erneuerbare Energie Union Afghanistan (Afghanistan Renewable Energy Union, AREU) haben gestern eine Absichtserklärung zur künftigen Kooperation unterzeichnet. Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar, sagte bei der feierlichen Unterzeichnung in der Berliner Repräsentanz der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ): „Mit unseren Erfahrungen aus der deutschen Energiewende und mit unserer Expertise aus vielen nationalen und internationalen Projekten möchten wir AREU bei der Entwicklung des afghanischen Photovoltaik-Markts gerne unterstützen und damit zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beitragen. Gleichzeitig wollen wir unseren Mitgliedsunternehmen frühzeitig den Weg zu einem vielversprechenden Markt ebnen.“

„Wenn wir unsere Energiequellen nutzen und weiter an ihnen arbeiten, werden sich alle Energieprobleme langsam auflösen und wir werden feststellen, dass wir die Lösung unserer Energieprobleme bereits in der Hand halten“, sagte Kabul Khan Tadbir, Vorsitzender der AREU. „Lassen Sie uns zusammenkommen, damit wir uns gegenseitig helfen – für eine bessere und strahlendere Zukunft.“

„Die Absichtserklärung zwischen dem BSW-Solar und der AREU steht am Anfang einer neuen Entwicklung im Energiesektor in Afghanistan“, sagte Robert Dilger, Programmleiter der GIZ in Afghanistan. „Der BSW-Solar unterstützt damit auch die Bemühungen Afghanistans für eine erhöhte Eigenproduktion an Elektrizität.“

Der afghanische Strommarkt steht vor großen Herausforderungen. Der erste Fünf-Jahres-Plan zur Energiewende sieht einen massiven Ausbau im Bereich Erneuerbare Energie vor. Angesichts eines Photovoltaik-Potenzials von mehr als 200 Gigawatt wird die Solarenergie dabei eine entscheidende Rolle spielen. Mittelfristig soll Afghanistan, das bislang noch auf Stromimporte aus den Nachbarländern angewiesen ist, sogar zum Stromexporteur werden.

Das Entwicklungsprojekt IDEA (Institutional Development for Energy in Afghanistan), das die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchführt, wird die afghanischen Partner bei der Umsetzung der Energiewende mit Beratung, Fortbildung, Information etc. unterstützen.

PM: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

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