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Eine sichere, skalierbare und nachhaltige Energiespeicherlösung aus Elektrofahrzeugbatterien

Elsa-Projektpartner

Erste Erkenntnisse des “EU-Forschungsprojekts ELSA”

(WK-intern) – Das Projekt “Energy Local Storage Advanced system” (ELSA) hielt seine Halbzeit-Konferenz am 27.Oktober 2016 im Maison des Travaux Publics in Paris ab.

Auf der Konferenz präsentierte das ELSA-Projektkonsortium erste Erkenntnisse zur Entwicklung und Erprobung von stationären Energiespeichersystemen auf Basis von gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien der Marken Renault und Nissan.

Das Projekt ELSA verfolgt vor allem zwei Ziele: die regionale Erzeugung aus erneuerbaren Energien auszubauen und die Energiewende weiter voranzutreiben. Das dreijährige Projekt startete im Jahr 2015 und wird von einem interdisziplinären Konsortium von zehn Partnern aus fünf EU-Ländern umgesetzt.

„Mit ELSA machen wir dezentrale Speicherlösungen reif für den großflächigen Einsatz“, sagte Eric Portales, der Koordinator des ELSA-Projekts und Vertreter des Unternehmens Bouygues Energies & Services. Das ELSA Energiespeichersystem basiert auf Second Life Batterien aus Elektrofahrzeugen der Serien Renault Kangoo Z.E. und Nissan Leaf. Ein ELSA-System besteht aus mehreren Batterien, die vor ihrem Einsatz als Energiespeichersystem nicht zerlegt werden. So wird nicht nur der Produktlebenszyklus von Fahrzeugbatterien um viele Jahre verlängert, sondern es wird gleichzeitig eine kostengünstige stationäre Speicherlösung entwickelt, die dem hohen Sicherheitsstandard für Elektrofahrzeugbatterien entspricht. ELSA stellt Energiespeicherlösungen für Fabriken, große Büro- und Wohngebäude sowie Stadtteile. Dazu entwickelt ELSA innovative Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) um Batterien verschiedenen Ursprungs, unterschiedlicher Kapazität und Qualität im ELSA- Energiespeichersystem einzusetzen.

Auf der ELSA Halbzeit-Konferenz mit dem Titel: „Das ELSA Energiespeichersystem – sicher, skalierbar und grün“ präsentierte das Konsortium erste Erkenntnisse der sechs Modellstandorte in Europa, wo das ELSA Energiespeichersystem im Rahmen des Projekts getestet wird. Michael Lippert, Vertreter der Europäischen Vereinigung für Energiespeicherung (EASE), eröffnete die Veranstaltung.

Über das ELSA-Projekt

ELSA kombiniert Second Life Batterien mit einem innovativen IKT-gestützten Energiemanagementsystem um kostengünstige, skalierbare und einfach einzusetzende Batterie-Energiespeichersysteme zu entwickeln.

Das ELSA Konsortium setzt sich aus zehn Partnern aus fünf EU-Ländern zusammen: Bouygues Energies & Services, Renault SAS, Nissan West Europe SAS, RWTH Aachen Universität, United Technologies Research Centre Ireland Limited, Engineering Ingegneria Informatica S.p.A., B.A.U.M. Consult GmbH, ASM Terni S.p.A., Gateshead College und dem Allgäuer Überlandwerk.

ELSA erhält Förderung innerhalb von Horizont 2020, dem Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union, unter der Fördervereinbarungsnummer: 646125.

Weitere Informationen zu ELSA finden Sie unter: http://www.elsa-h2020.eu/

Bild: Elsa-Projektpartner

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