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Mit geregeltem Kohleausstieg den Anstieg der Netzentgelte stärker begrenzen

Gemeinden vergeben Rechte zur Nutzung von öffentlichen Verkehrswegen zum Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen / Foto: HB

Der Landesvorsitzende und energiepolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV, Johann-Georg Jaeger, erklärt zu den weiter ansteigenden Netzentgelten und Stromkosten:

(WK-intern) – “Die Energiewende gibt es nicht umsonst, lässt sich aber deutlich preiswerter organisieren.

Auf Initiative der Grünen Landtagsfraktion hatte der Landtag in der letzten Legislaturperiode einen einstimmigen Beschluss für bundeseinheitliche Netzentgelte gefasst.

Bundeseinheitliche Netzentgelte würden nicht etwa nur die östlichen Bundesländer entlasten, sondern vor allem die Menschen, die in den ländlichen Räumen leben.

Einer der Hauptgründe für die hohen Netzentgelte ist neben dem notwendigen Netzausbau vor allem das ‘Verstopfen’ der Netze mit Kohlestrom. Dabei brauchen wir nicht den Kohlestrom an sich, sondern die Leistung der Kohlekraftwerke für unsere Netzstabilität – die damit verbundene Stromproduktion ist praktisch nur ‘Abfall’.

Schon jetzt könnte diese Leistung zur Netzstabilität der Kohlekraftwerke durch Batteriespeicher, wie den der WEMAG in Schwerin, zum Großteil ersetzt werden. Damit könnte den Erneuerbaren Energien wieder der Einspeisevorrang ermöglicht werden und sie müssten nicht mehr für die Abschaltung bezahlt werden. Ein geregelter Kohleausstieg wäre für das Klima und die Stromkunden ein Segen!”

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV

Bundeseinheitliche Netzentgelte würden nicht etwa nur die östlichen Bundesländer entlasten, sondern vor allem die Menschen, die in den ländlichen Räumen leben. Foto: HB

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