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Fokus Niedersachsen: Energiewende – Intelligent vernetzen!

Becker Büttner Held versteht sich als ein führender Anbieter von Beratungsdienstleistungen für Energie- und Infrastrukturunternehmen / Foto: HB

Zügiger Netzausbau, beschleunigte Verfahren und ein gestärkter Wettbewerb haben für niedersächsische Unternehmen oberste Priorität, damit Energiewende gelingt.

(WK-intern) – Niedersachsen ist Spitzenreiter bei der Umsetzung der Energiewende.

„Daran haben unsere Unternehmen einen großen Anteil, denn dort findet die Energiewende ganz konkret und mit unmittelbaren Auswirkungen statt“, stellt Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK) heraus.

„Damit die Betriebe weiterhin mit großem Engagement an der Realisierung dieses ehrgeizigen Projekts arbeiten, muss die Politik stabile und an der Realität gespiegelte Rahmenbedingungen schaffen“, ergänzt sie. Dabei hat aus Sicht der Niedersächsischen Wirtschaft der zügige Netzausbau oberste Priorität, denn ohne diesen kann die Energiewende nicht gelingen. Dazu gehört auch, dass alle an der Energiewende beteiligten Akteure koordiniert am gemeinsamen Ziel arbeiten. „Von der Landespolitik fordern wir daher eine Koordination der dafür notwendigen Maßnahmen und Aktionen aller Beteiligten“, so Schmitt. „Da viele Dinge ‚vor Ort‘ entschieden und umgesetzt werden müssen, ist eine enge Einbindung der Kommunen unerlässlich.“ Nicht zuletzt ist die Stärkung des Wettbewerbs durch eine Senkung der Stromsteuer aus Sicht der niedersächsischen gewerblichen Wirtschaft ein weiterer wichtiger Baustein.

Das sogenannte Energiewende-Barometer unter den niedersächsischen Unternehmen aus diesem Sommer zeigt ganz klar, dass die Auswirkungen der Energiewende in den Betrieben zunehmend positiv bewertet wird: Über 70 Prozent der befragten Unternehmen in den Kammerbezirken des NIHK sind positiv oder neutral. 10,7 Prozent geben sogar an, sehr zufrieden zu sein. 13,8 Prozent der Befragten haben „positiv“ angekreuzt und fast die Hälfte (48,1 Prozent) werten die Auswirkungen mit „neutral“. Bei der letzten Umfrage 2013 waren alle Werte noch niedriger (4,7; 9,8; 45,8). „Dies zeigt, dass die Wirtschaft Niedersachsens in Sachen Energiewende mit Politik und Gesellschaft an einem Strang zieht. Besonders bemerkswert ist, dass über 80 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter in Sachen Energieeffizienz qualifizieren und mehr als die Hälfte von ihnen ein Energie- und Umweltmanagementsystem eingeführt hat“ beurteilt Schmitt die Umfrage-Ergebnisse.

Der NIHK vertritt rund 270.000 Unternehmen und ist damit die größte Wirtschaftsvereinigung in Niedersachsen. Mitglieder sind die IHK Lüneburg-Wolfsburg, die Oldenburgische IHK, die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, die IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum.

Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Fokus Niedersachsen, der unter www.n-ihk.de zum Download zur Verfügung steht. Ergänzend zum Fokus kann dort die untenstehende Grafik in höherer Auflösung heruntergeladen werden.

PM: Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag

Zügiger Netzausbau, beschleunigte Verfahren und ein gestärkter Wettbewerb haben für niedersächsische Unternehmen oberste Priorität, damit Energiewende gelingt. / Foto: HB

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