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Erste STEAG Großbatterie-Systeme im Einsatz

STEAG Großbatterie-System

Präqualifikation für die Erbringung von Primärregelleistung erfolgreich bestanden

(WK-intern) – Vermarktung für insgesamt 45 MW gestartet

Essen. Die Großbatterie-Systeme der STEAG können ab sofort eingesetzt werden, um innerhalb von Sekunden Stromschwankungen im Netz auszugleichen, die entstehen, wenn die Summe der Einspeisungen von der Summe des aktuellen Verbrauchs abweicht. An den Standorten Lünen, Herne und Weiher wurden die Testläufe erfolgreich beendet und die Systeme erhielten vom Übertragungsnetzbetreiber die erforderlichen Zulassungen. Jetzt gehen die ersten drei der insgesamt sechs Großbatterie-Systeme mit 90 MW Gesamtleistung in die Vermarktung und leisten somit einen aktiven Beitrag zur Sicherheit der Stromversorgung in Deutschland.

Bislang wurde die sogenannte Primärregelleistung zum Ausgleich der Schwankungen vor allem durch konventionelle Kraftwerke erbracht. Erstmals werden durch die STEAG in großem Stil Großbatterie-Systeme eingesetzt. Innerhalb von Sekunden gleichen sie Frequenzschwankungen im Stromnetz aus – indem sie bei zu niedriger Frequenz Energie einspeisen oder bei zu hoher Frequenz Energie speichern.

Die Großbatterie-Systeme werden an den STEAG Standorten Herne, Lünen und Duisburg-Walsum (in Nordrhein-Westfalen) sowie in Bexbach, Fenne und Weiher (im Saarland) errichtet und nun sukzessive innerhalb von nur 12 Monaten in Betrieb genommen, um Primärregelleistung zu erbringen.

Die Präqualifikation der auf Lithium-Ionen-Basis beruhenden STEAG Großbatterie-Systeme erfolgt nach den aktuell gültigen Kriterien der Leistungserbringung für Batteriespeicher in der Primärregelung – dazu zählt auch die Mindesterbringung über 30 Minuten. Sie können damit einen wichtigen Beitrag für die Gewährleistung der Netzstabilität und eine sichere Energieversorgung leisten. Die ersten Erfahrungen im Betrieb der Großbatterie-Systeme bei der Erbringung von Primärregelleistung konnten die hohen Erwartungen der STEAG erfüllen und die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit dieser neuen Technologie unter Beweis stellen.

Ein Projekt mit Zukunft

Für die Zukunft sieht STEAG noch weitere Einsatzmöglichkeiten von Batteriesystemen, sowohl in der Erbringung von Systemdienstleistungen im Rahmen der Energiewende als auch zur Kostenoptimierung und zum Risikomanagement von Industriestandorten. Aktuell werden daher mögliche Anwendungsfelder im In- und Ausland sowie Kooperationsmöglichkeiten mit Marktpartnern und Kunden geprüft.

STEAG hatte im November 2015 mit den Vorbereitungen für die Realisierung der sechs Großbatterie-Systeme mit einer Gesamtleistung von 90 MW begonnen. Die Investitionshöhe beträgt rd. 100 Millionen Euro, das Projekt kommt ohne Fördermittel aus. Das Projekt wurde in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Lieferanten Nidec und LG Chem realisiert und die Arbeiten konnten bislang im Rahmen des ambitionierten Zeit- und Kostenplans vollzogen werden.

Der Einsatz und die Vermarktung der Großbatterien erfolgt über das Optimierungsnetzwerk „STEAG OneOpt“ durch den Handelsbereich Trading & Optimization der STEAG. Mit dieser Investition leistet STEAG einen weiteren, bedeutsamen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland.

PM: STEAG

Pressebild: STEAG Großbatterie-System

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