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Adaptive Balancing Power siegt beim B E T Start-Up Award 2016

Bild (v. l. n. r.): Dr. Klaus Neuhäuser ( B E T), Christian Schäfer (Adaptive Balancing Power GmbH), Dr. Michael Ritzau (B E T) Quelle: B E T

Adaptive Balancing Power heißt der Sieger des B E T Start-Up Award 2016, der erstmalig am 6. Oktober 2016 im Rahmen der siebten Ausgabe des B E T – Energieforums in Aachen durchgeführte wurde.

(WK-intern) – Sechs Start-ups, die sich zuvor in einem Auswahlverfahren für das Finale beim Energieforum qualifiziert hatten, stellten dem Publikum und der B E T – Jury ihre Geschäftsideen vor.

Das Publikum kürte schließlich Adaptive Balancing Power zum Gewinner. Das Unternehmen erhält als Preis Beratungsleistungen von der B E T.

Die Adaptive Balancing Power GmbH mit Sitz in Darmstadt hat einen neuartigen Schwungradspeicher entwickelt. Bislang gibt es zwei verschiedene Prototypen. 2017 kommt mit einem 250 kW-Speicher ein erstes kommerzielles Produkt auf den Markt. Es ermöglicht eine Speicherbarkeit von ein bis zwei Tagen und soll vor allem auf Inseln mit regenerativen Energien zum Einsatz kommen, um fluktuierende Einspeisung kurzzeitig abzufedern. „Die Auszeichnung ehrt uns und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit B E T“, so Christian Schäfer, Co-Founder des Start-Ups.

Ebenfalls ins Rennen ging Energieloft. Das Unternehmen unterstützt Energieversorger auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Dafür stellt es Informationen zu wissenschaftlichen Projekten sowie Start-ups zur Verfügung und vermittelt Kooperationen. Auch Logarithmo nutzt in Universitäten gewonnenes Wissen als Basis für seine Internetplattform. Online werden Berechnungs-Tools als Software-as-a-Service für die Energiebranche angeboten, speziell für den Handel und den Netzbetrieb.

Auch Gridhound bietet Software-as-a-Service an, und zwar Werkzeuge zur Netzüberwachung und – Steuerung von Verteilnetzen. Insbesondere bei Netzen mit hoher Erneuerbaren-Einspeisung könne Gridhound die Betriebeffizienz steigern. GridX bietet eine herstellerunabhängige Steuerungsbox für die Stromspeicher von Privathaushalten an. Die Geschäftsidee dahinter ist, sowohl mit dem Verkauf beziehungsweise der Vermietung der Box als auch mit der Datenanalyse und Erlösen aus dem Regelenergiemarkt Geld zu verdienen.

Eine digitale App-basierte Lösung zur Kundenbetreuung und -bindung bietet EnergieSparSchein mit ihrem gleichnamigen Produkt an, das auch als White-Label-Lösung erhältlich ist. Kunden bekommen über die entsprechende App beispielsweise Energiespartipps und können Quizfragen beantworten. Dabei können sie Punkte sammeln, für die der Energieversorger Gegenleistungen erbringen kann.

Dr. Klaus Neuhäuser, Bereichsleiter Managementberatung und Mitglied der B E T Geschäftsleitung, der den Start-Up Award gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. André Vossebein, Geschäftsführer B E T Suisse AG, und Prof. Dr. Jörg Borchert moderierte, zieht ein positives Fazit der ersten Ausgabe des Wettbewerbs: „Mit der Resonanz des Start-up-Awards sind wir mehr als zufrieden. Wenn man sich ansieht, mit welchen Ideen Jungunternehmer an der Weiterentwicklung der Energiewirtschaft arbeiten, stimmt das zuversichtlich im Hinblick auf das Thema Transformation der Branche.“

PM: B E T

Bild (v. l. n. r.):

Dr. Klaus Neuhäuser ( B E T), Christian Schäfer (Adaptive Balancing Power GmbH), Dr. Michael Ritzau (B E T)

Quelle: B E T

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