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Windenergie ist tragende Säule der Energiewende

Gurit beliefert europäische Windblatthersteller bereits seit 2010 mit qualitativ hochwertigen, kosteneffizienten Windblattformen und zugehöriger Ausrüstung. / Foto: HB

Statements der energiepolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dorothea Frederking, zu der Debatte über den auf Initiative ihrer Fraktion eingebrachten Antrag „Repowering von Windkraftanlagen erleichtern“:

(WK-intern) – „Wir brauchen eine CO2-neutrale Energieversorgung.

Wir müssen so schnell wie möglich auf eine 100%ige Versorgung mit Erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Senkung des Energieverbrauches umstellen.

Die Erneuerbaren Energien dürfen nicht ausgebremst werden – im Gegenteil: ihr Ausbau muss beschleunigt werden!“

„Die Windenergie ist die tragende Säule der Energiewende, ihr Anteil muss deutlich erhöht werden. Sie muss künftig auch für Wärme und Verkehr zu Verfügung stehen – beispielsweise für Wärmepumpen und für Elektroautos. Fazit für die künftige Entwicklung: erheblich mehr Windenergie bei nur geringer Erhöhung der Anlagenanzahl.“

„Um mehr Kilowattstunden produzieren zu können, müssen alte, kleinere Anlagen abgebaut und durch moderne, größere, leistungsfähigere und ertragsstärkere Windenergieanlagen ersetzt werden. Deshalb will die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammen mit den Koalitionspartnern die Türen in Sachsen-Anhalt aufstoßen, um Repowering zu erleichtern und anzuregen. Dafür muss ausreichend Fläche von regionalen Planungsgemeinschaften raumordnerisch gesichert werden.““

„Um Mensch, Natur und Landschaftsbild so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, bleibt es dabei, den Bau von Windenergieanlagen räumlich zu steuern und in den ausgewiesenen Gebieten zu konzentrieren. Eine gezielte Steuerung in der Regionalplanung kann dazu beitragen, besonders Standorte mit wenigen Anlagen zurückzubauen. So schaffen wir wirksam Erleichterungen für Mensch, Natur und Landschaft.“

„Nach dem derzeit geltenden Landesentwicklungsgesetz muss das Repowering im Verhältnis von mindestens 2:1 erfolgen. Diese Vorgabe soll so gelockert werden, sodass für die überschaubare Anzahl von alten Einzelanlagen, die heute außerhalb der ausgewiesenen Gebiete stehen, ein Repowering in Verhältnis 1:1 möglich wird.“

„Windenergie lässt sich präzise vorhersagen. Neue Anlagen sind vom Netzbetreiber fernsteuerbar, sie tragen zur Frequenzhaltung bei und fangen Schwankungen bei anderen Erneuerbaren Energien auf. So trägt die Windenergie zur Netzstabilität bei.“

Hintergrund: Sachsen-Anhalt hat ein Interesse an einem hoch modernen Erneuerbare-Energien Kraftwerkspark, denn es ist wichtiger Produktionsstandort für diese in Maschinenbau und Elektrotechnik verankerte Branche. Die Branche trägt bei insgesamt 70 Prozent Exportleistung und einem Weltmarktanteil von 20 Prozent zum volkswirtschaftlichen Erfolg des Landes bei.

PM:BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Sachsen-Anhalt

Windpark / Foto: HB

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