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Nordmark gründet Produktionsstätte für Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen in Cuxhaven

Pressebild: Nordmark Morten Mørk

Die Nordmark investiert mehr als 100 Millionen DKK in die Errichtung einer neuen Fabrik in Cuxhaven.

(WK-intern) – Das Unternehmen hat einen mehrjährigen Liefervertrag mit Siemens in der norddeutschen Hafenstadt unterschrieben.

Nordmark beginnt nun mit der Bearbeitung von Windkraftkomponenten in der norddeutschen Hafenstadt Cuxhaven, in der Siemens derzeit seine zukünftige Produktionsstätte für Windkraftanlagen errichtet.

Die Nordmark Maskinfabrik ist das erste dänische Unternehmen, das zusammen mit Siemens in Deutschland als strategischer Partner auftritt:

– Es war vor gut einem Jahr, als Siemens seine Entscheidung verkündete, 200 Millionen Euro in den Bau seiner ersten Produktionsstätte für Offshore-Windenergieanlagen in der deutschen Nordseestadt Cuxhaven zu investieren. Die Fabrik wird Maschinenhäuser für die nächste Generation von Windanlagen herstellen. Offshore-Windenergieanlagen sind in den letzten Jahren deutlich größer geworden, wobei eine Reihe von logistischen Herausforderungen entstanden sind, da die großen Komponenten nicht länger auf Lastwagen transportiert werden können. Der Standort Cuxhaven ist mit Hinblick auf künftige Offshore-Windkraftanlagen strategisch äußerst vorteilhaft, und daraus hat Siemens seine Konsequenzen gezogen, die für uns von einer gewissen Bedeutung sind, erklärt Geschäftsführer Morten Mørk und erläutert: Wir haben fast ein Jahr lang mit Siemens verhandelt und haben uns nun dazu entschlossen, ihrer Einladung nachzukommen, was die Gründung einer neuen Fabrik in unmittelbarer Nähe ihrer Produktionsstätte erfordert.

Die Höhe der Investition von Nordmark in eine neue Produktionsstätte mit einer Größe von rund 5.000 m2 beläuft sich auf rund 100 Millionen DKK. Wenn die neue Fabrik fertiggestellt ist, werden dort ca. 35, hauptsächlich deutsche, Mitarbeiter beschäftigt sein. In der Anfangsphase wird dennoch die Unterstützung der dänischen Kollegen benötigt werden, um die Qualität, den Technologietransfer und das Know-how sicherzustellen:

– Alle im Vertrag mit Siemens aufgeführten Produkte sind Produkte, die wir bereits im Vorfeld gut kennen und mit deren Herstellung wir jahrelange Erfahrung haben. Wir sind spezialisiert auf die Produktion der sehr großen gegossenen und geschweißten Komponenten für Offshore-Windenergieanlagen und bislang der einzige Lieferant, der eine komplette Produktionslinie anbietet, die speziell auf Offshore-Windkraftanlagen zugeschnitten ist. Dies ist einer der Gründe dafür, dass wir eingeladen wurden, und wir sehen das als großartige Chance, die Zukunft unseres Unternehmens abzusichern, erklärt Morten Mørk weiter.

Die bestehenden Aktivitäten in Dänemark werden fortgeführt
Die Gründung einer neuen Produktionsgesellschaft in Cuxhaven hat keinerlei Konsequenzen für die Aktivitäten der Firma Nordmark in den dänischen Städten Sæby, Skagen und Hedensted. Hier herrscht im Moment Hochbetrieb – und weiteres Wachstum ist geplant:

– Unsere Wachstumspläne in Dänemark werden wir unverändert verfolgen. Wir haben vor kurzem unsere neue, vergrößerte Produktionsstätte in Sæby in Betrieb genommen und die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Außerdem werden wir weiterhin Siemens Wind Power und andere bestehende Kunden von unserer dänischen Produktionsstätte aus beliefern, erklärt er.

Der Kreis der Inhaber wird erweitert
In Verbindung mit der Gründung in Cuxhaven tritt der Geschäftsführer Jens Karkov Jakobsen aus der Geschäftsstelle Hedensted dem Führungsstab bzw. der der neuen deutschen Gesellschaft/Firma bei. Jens Karkov Jakobsen war bereits früher Geschäftsführer einer Windkraft-Fabrik in Bremerhaven und verfügt über breite Kenntnisse über den deutschen Markt und die örtlichen Gegebenheiten, was Nordmark entgegen kommt:

– Wir haben bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt von Jens‘ Erfahrung profitieren können. Ohne jeden Zweifel wird er uns auch in Verbindung mit den anstehenden Unternehmungen eine große Stütze sein, konstatiert Geschäftsführer Morten Mørk.

Die neue Produktionsstätte wird in 18 Monaten eröffnet
Die drei Teilhaber Morten Mørk, Michael Jacobsen und Jens Karkov Jakobsen stehen in der nächsten Zeit vor großen Aufgaben. Die neue Fabrik in Cuxhaven wird in 18 Monaten eröffnet und im Augenblick wird über den Kauf von Grundstücken an der Elbmündung verhandelt. Gleichzeit wird mit Bauunternehmen über einen Bauvertrag und mit den Maschinenlieferanten über den Kauf der Maschinen verhandelt, die die mehr als 100 Tonnen schweren Komponenten mit einer Toleranz bis zu einem Hundertstel Millimeter bearbeiten können.

– Wir gehen einer geschäftigen Zeit entgegen, aber wir folgen einem genauen Zeitplan. Das Projekt und der Investitionsumfang sind die bisher größte Unternehmung in der Geschichte der Firma Nordmark, aber wir fühlen uns gut darauf vorbereitet und freuen uns schon darauf, ein neues Kapitel in unserer Entwicklung zu beginnen. Wir erhalten in Cuxhaven eine umfangreiche und unkomplizierte Hilfestellung durch die städtische Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven und werden dort optimal betreut- schließt Mørk ab.

PM: Nordmark

Pressebild: Nordmark Morten Mørk

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