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Energy Decentral informiert über die Chancen der neuen Gesetze für Bioenergie und KWK

Mit der angekündigten Ratifizierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes durch die EU und Umsetzung durch die Bundesregierung bekommen Hersteller und Betreiber die lang ersehnten verlässlichen Rahmenbedingungen – zumindest vorübergehend.

(WK-intern) – Investitionen in effiziente KWK-Anlagen bieten Chancen, die Energy Decentral informiert als erste Fachmesse über die Auswirkungen der Gesetzesänderungen.

Die Energy Decentral in Hannover findet genau zum richtigen Zeitpunkt statt. Nach monatelangem Warten auf Klarheit über die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht nun Sicherheit für Investitionen im Bioenergiebereich und bei dezentralen Gaskraftwerken.

„Es gilt jetzt, die Chancen für Investitionen in Effizienz zu nutzen“, sagt Gerd Krieger, für Motorenanlagen zuständiger stellvertretender Geschäftsführer von VDMA Power Systems.

EEG 2017 – Besserung für die Bioenergie in Sicht
Die Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) treten am 1. Januar 2017 in Kraft, wenn bis dahin die erwartete Zustimmung aus Brüssel vorliegt. Auch für Biomasse wird das bisherige, auf festen Einspeisevergütungen bestehende System abgelöst von wettbewerblichen Ausschreibungen. Mit der Einführung wird sich der Markt gravierend verändern. Angesichts der enttäuschenden Zubauzahlen auf Basis der im EEG 2014 festgeschriebenen Vergütungssätze eröffnet die neue Regelung aber neue Chancen. Von 2017 bis 2019 werden jährlich 150 Megawatt und in den Folgejahren je 200 Megawatt ausgeschrieben. Neben neuen Projekten können sich auch Bestandsanlagen für eine 10-jährige EEG-Vergütung bewerben. „Die Besitzer von Biogasanlagen, die vor 2005 gebaut wurden, sollten deshalb die Energy Decentral nutzen, um sich mit den neusten Regularien, Trends und Entwicklungen vertraut zu machen“, sagt Krieger.

Für kleine Gülle-Biogasanlagen und die Flexibilisierung von Bestandsanlagen gelten weiterhin die Regeln des EEG 2014. „Neben der wichtigen Rolle, die flexibilisierte Biogasanlagen für die Energiewende insgesamt spielen, eröffnen die deutlich gestiegenen Wirkungsgrade der Anlagen wirtschaftliche Vorteile, die die Betreiber aus Landwirtschaft und Industrie nutzen sollten“, rät der VDMA-Experte.

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz endlich nutzbar
Nachdem Brüssel die Zustimmung nun gegeben hat, können neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zugelassen werden und Vergütungen für deren Strom ausgezahlt werden. Für Anlagen bis 1 Megawatt gelten damit die Zuschläge aus dem am 1. Januar in Kraft getretenen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Für größere Anlagen werden die Zuschläge ab 2017 ebenfalls ausgeschrieben. Es gibt aber eine Übergangsregelung: Für Anlagen, die noch bis Ende diesen Jahres verbindlich bestellt werden oder für die eine Bundesimmissionsschutz (BImSch) -Genehmigung vorliegt und die bis Ende 2018 gebaut werden, gelten ebenfalls noch die Zuschlagssätze des KWKG. „Die Messe könnte eine der letzten Chancen sein, sich für Anlagen über 1 Megawatt die heutigen sicheren Rahmenbedingungen zu verschaffen, bevor Ende 2017 die Zuschläge per Ausschreibungen ermittelt werden“, erläutert Krieger.

Service – ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg
Besonderes Highlight der diesjährigen Messe ist ein Special zum Thema Service. Dort erläutern Unternehmensvertreter in stündlichen Live-Vorführungen an eindrucksvollen Exponaten, worauf beim Motoren-Service geachtet werden muss und wie durch professionellen Service der wirtschaftliche Erfolg der gesamten Anlagen verbessert werden kann. Die Themen reichen von einfachen Servicearbeiten, über den Ölwechsel bis hin zu größeren mechanischen Arbeiten.

PM: VDMA

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