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Kinderarmut auf Höchststand, CDU-Fraktion Bremen beantragt Aktuelle Stunde

Foto: HB

Die Kinderarmut steigt unter der rot-grünen Regierung im Land Bremen immer weiter an.

(WK-intern) – Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Bertelsmann-Studie.

Bremen verzeichnet demnach den stärksten Anstieg bei der Kinderarmut.

Im Vergleich zu 2011 waren 2015 im Land Bremen über 3.300 Kinder mehr armutsgefährdet. Mit 31,6 Prozent liegt die Quote zudem mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt (14,7%). Erschreckend sind insbesondere die Zahlen in Bremerhaven: Mehr als 44 Prozent der unter 6-Jährigen sind hier von Armut betroffen.

Die CDU-Fraktion hat angesichts dieser Entwicklung eine Aktuelle Stunde unter dem Titel „Kinderarmut ist Chancenarmut – Ankündigungen des Sentas weiterhin wirkungslos“ für die Bürgerschaftssitzung (Land) am kommenden Mittwoch beantragt. „Die Zahlen dokumentieren das Versagen des Senats. Während der ehemalige Bürgermeister Jens Böhrnsen das Thema noch zur Chefsache erklärt hatte, scheint die Neuauflage der rot-grünen Regierung die Armutsbekämpfung auf der Ersatzbank geparkt zu haben. Im Koalitionsvertrag ist SPD und Grünen das Thema nicht mal ein eigenes Kapitel wert gewesen. Den betroffenen Kindern werden durch diese Tatenlosigkeit aber Chancen genommen und der sozialen Spaltung wird Vorschub geleistet“, kritisiert Sandra Ahrens, familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Aus Sicht der Christdemokraten sind die bisherigen Ankündigungen der rot-grünen Landesregierung wirkungslos geblieben. „Wenn wir Kinder die Chance geben wollen, aus der Armutsspirale auszubrechen, ist die frühkindliche Bildung der wesentliche Schlüssel. Gerade sie starten oftmals mit viel schlechteren Ausgangsbedingungen in die Schule. Umso schlimmer ist es, dass der Senat auch bei Kita-Planung völlig versagt hat. Die aktuell rund 1.000 fehlenden Kita-Plätze gehen vor allem zu Lasten Kindern aus sozial schwachen Familien, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind“, macht Ahrens deutlich. Auch für Alleinerziehende, die in Bremen besonders häufig von Armut betroffen sind, sei Betreuung ihrer Kinder Voraussetzung, um einen Beruf ergreifen und der Armut entgehen zu können.

PM: CDU Bremen

Foto: HB

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