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Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung auf der Jahreskonferenz der Stiftung 2° vorgestellt

Die natürliche Vielfalt ist in Gefahr / Foto: HB

Schwarzelühr-Sutter: „Ressourceneffizienz ist der Schlüssel für nachhaltigen Klimaschutz.

(WK-intern) – Nur mit einer globalen Ressourcenwende werden wir das 2-Grad-Ziel im Klimaschutz erreichen können.

Unser Ziel muss es sein, die Anstrengungen zur Energie- und Materialeinsparung besser zu verzahnen.“

Gemeinsame Betrachtung von Material- und Energieeffizienz im Fokus Anlässlich der  stellt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung (ProgRess) vor und erläuterte die gemeinsamen Chancen für die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ressourcenschutz:

Nach Berechnungen der OECD und des Weltressourcenrats könnte sich bis 2050 der globale Rohstoffverbrauch mindestens verdoppeln. Die Folgen für die Umwelt durch CO2-Emissionen und Biodiversitätsverlust wären gravierend.
Daher hat die Bundesregierung 2012 ein umfassendes strategisches Konzept zur Steigerung der Ressourceneffizienz beschlossen: Das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess). Das Programm wurde Anfang des Jahres neu aufgelegt und enthält wichtige Maßnahmen, mit denen die Rohstoffgewinnung und der Materialeinsatz effizienter gestaltet werden können.

Schwarzelühr-Sutter: „Ressourceneffizienz kann für Unternehmen ein klarer Wettbewerbsvorteil sein. Der Materialeinsatz beim verarbeitenden Gewerbe in Deutschland macht im Durchschnitt über 40 Prozent der Kostenstruktur in deutschen Unternehmen aus. Daher bieten wir Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung konkrete Beratungsangebote an, um schonender und umweltverträglicher mit Energie und Rohstoffen umzugehen.“

Ein konkretes Unterstützungsangebot für Unternehmen ist das vom Bundesumweltministerium geförderte VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE). Beim VDI ZRE bekommen kleine und mittlere Unternehmen umfassende Informationen zu Umwelttechnologien und material- und energieeffizienten Prozesslösungen an die Hand.

Zudem fördert das BMUB im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms innovative Umwelttechnologien, darunter ressourceneffiziente Produktions- und Verarbeitungsprozesse.

PM: BMUB

Die natürliche Vielfalt ist in Gefahr / Foto: HB

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