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Energie-Kommune des Monats: Netz von Stromtankstellen ist bundesweit vorbildlich

Kreis Nordfriesland baut Netz von Stromtankstellen aus und ist damit bundesweit Vorbild / Presseild

Kreis Nordfriesland baut Netz von Stromtankstellen aus und ist damit bundesweit Vorbild

(WK-intern) – Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet den schleswig-holsteinischen Kreis Nordfriesland als Energie-Kommune des Monats aus

Damit die Elektromobilität im schleswig-holsteinischen Kreis Nordfriesland Fahrt aufnimmt, setzt die Kreisverwaltung seit 2010 vermehrt auf den Ausbau von Stromtankstellen.

Und die mittlerweile vorbildliche Infrastruktur – insgesamt über 70 öffentliche Stromtankstellen – hat Erfolg: Im Kreisgebiet sind mehr als 200 elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge angemeldet – viermal so viele wie im Bundesdurchschnitt. Aufgrund seines herausragenden Einsatzes für den Ausbau von Erneuerbaren Energien sowie von Elektromobilität zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien den Kreis Nordfriesland als Energie-Kommune des Monats aus. „Der Kreis Nordfriesland zeigt vorbildlich, wie Kommunen Konzepte entwickeln können, um den in Erneuerbare-Energien-Anlagen erzeugten Strom im Verkehr zu nutzen“, unterstreicht Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

„Die Küstenregionen werden den Klimawandel als erste zu spüren bekommen“, weiß Landrat Dieter Harrsen. „Daher setzen wir uns in Nordfriesland in besonderem Maße für den Klimaschutz ein.“ Im Fokus stand bisher der Ausbau Erneuerbarer Energien – mit Erfolg: 2016 betrug die Stromproduktion aus Windkraft, Biomasse und Sonnenenergie bereits mehr als das Fünffache des eigenen Verbrauchs. Bis 2020 will Nordfriesland der klimafreundlichste Kreis Deutschlands werden.

„Bei der Einsparung von Klimagasen konzentrieren wir uns derzeit auf die Bereiche mit den größten, bisher noch nicht gehobenen Potenzialen: Gebäudeheizung und Verkehr“, erklärt Harrsen. Die Elektromobilität verbindet die beiden Sektoren Strom und Verkehr. Es gilt das Motto: „Strom vom Deich statt Öl vom Scheich“. Um den Nordfriesen den Umstieg auf die Elektrofahrzeuge zu erleichtern, unterstützt der Kreis alle Akteure beim Ausbau der Lade-Infrastruktur.

Für die Zukunft wollen die Nordfriesen gemeinsam mit den südlichen Nachbarkreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg und der Projektgesellschaft Norderelbe auch ein umfängliches Netz von Schnellladesäulen entlang der gesamten Westküste von Dänemark bis Hamburg installieren. Fahrzeugbesitzer sollen ihren Akku dort innerhalb von rund 20 Minuten für die nächsten 100 bis 150 Kilometer aufladen können.

Ein ausführliches Portrait des Kreises Nordfriesland ist nachzulesen unter http://www.kommunal-erneuerbar.de/de/energie-kommunen/energie-kommunen/kreis-nordfriesland.html

PM: Agentur für Erneuerbare Energien e.V.

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