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BSH informiert auf der internationalen Messe für Schiffsbau, Ausrüstung und Meerestechnik – SMM

BSH informiert über aktuelle Trends auf der internationalen Messe für Schiffsbau, Ausrüstung und Meerestechnik / Foto: HB

BSH informiert über aktuelle Trends auf der internationalen Messe für Schiffsbau, Ausrüstung und Meerestechnik – SMM (Shipbuilding, Machinery & Marine Technology) in Hamburg

(WK-intern) – Die Experten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sind erneut auf dem wichtigsten internationalen Forum der maritimen Industrie und erörtern vom 6. bis 09. September 2016 unter anderem, welche rechtlichen Vorschriften die maritime Industrie bewegen und mit welchen Neuerungen die Branche im Bereich Umweltschutz konfrontiert ist.

„Das Angebot einer 24 Stunden erreichbaren Maritimen Hotline und die gemeinsame Betreuung des Portals www.deutsche-flagge.de – in Kooperation mit der Dienststelle Schiffsicherheit – zeigen, dass wir uns als Dienstleister verstehen. Mit dem Stand auf der SMM bauen wir diese Serviceorientierung weiter aus,“ erklärt die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz.

Die Ankündigung von Finnland, in Kürze den Ratifizierungsprozess für das Ballastwasser-Übereinkommen abzuschließen, stellt in Aussicht, dass das internationale Übereinkommen 2017 in Kraft treten könnte – ein Jahr nachdem es 30 Länder mit insgesamt 35 Prozent der Welthandelstonnage ratifiziert haben. Ein Prozess, der dann – seit der Verabschiedung des Übereinkommens in 2004 – 13 Jahre gedauert hätte. 2017 gäbe es entsprechend Kontrollen.
Neben Auskünften zu Verfahren bei Verstößen gegen das internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) und Informationen zu den Anforderungen an einen Gefahrenabwehrplan bei Piraterie sowie den Einsatz von privatem bewaffneten Wachpersonal an Bord eines Schiffes unter deutscher Flagge präsentiert das BSH am Gemeinschaftsstand mit der Wasserschutzpolizei auch Ergebnisse ressortübergreifender Kooperationen zur Auswertung von Schiffsemissionen.

„Der Schwefelgehalt von Schiffsemissionen wurde seit Einführung der geringeren Schwefelgrenze in Schiffskraftstoffen auf 0,1 Prozent zum 1. Januar 2015 im Elbetransit nachweislich reduziert. Dies ergaben Untersuchungen im Projekt „MeSMart“ (Measurements of Shipping Emissions in the Marine Troposphere). In Zusammenarbeit mit der Universität Bremen überwacht das BSH an einzelnen Stationen die Schwefeldioxidemissionen des Schiffsverkehrs. Mit Hilfe der Messungen konnte die Wirksamkeit der neuen Schwefelgrenzwerte nachgewiesen und die Verfolgung von Verstößen durch individuelle Schiffe vereinfacht werden. „Die Industrie hat hier sofort reagiert,“ so Ralf-Dieter Preuss, stellvertretender Leiter der Abteilung Schifffahrt des BSH. „In 2017 wird das BSH das Messstationen-Netz weiter ausbauen.“
Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch oder besuchen Sie uns auch gerne auf der Messe SMM von 06. – 09. September 2016 in Halle B8 am Stand 203.

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt. Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

PM: BSH 

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