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Zulieferindustrie: Hoffen auf die zweite Jahreshälfte 2016

Die Walzengießerei Coswig stellt eine Rotorhohlwelle aus einem neuen mischkristallverfestigten Werkstoff aus / Foto: Walzengießerei Coswig

Das Geschäftsklima der Zuliefererindustrie ist durch eine spürbar schwächere Bewertung der aktuellen Lage unter Druck geraten.

(WK-intern) – Hier gilt zu betonen, dass die Orderentwicklung aus den Hauptkundengruppen – sicherlich auch ferienzeitbedingt – nicht zugelegt hat.

Demgegenüber haben sich die Hoffnungen auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung auf Sicht von sechs Monaten seit Februar 2016 kontinuierlich stabilisiert.

Die Optimisten legten den zweiten Monat in Folge leicht zu. Allerdings setzt dies eine Belebung von europäischen Investitionen sowie Kauflaune beim privaten Konsumenten voraus. Beides basiert auf Vertrauen in stabile Rahmenbedingungen. Für das Setzen dieser Rahmenbedingungen ist die Politik verantwortlich.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung

Auf der WindEnergy Hamburg präsentiert die Walzengießerei Coswig, ein Tochterunternehmen der DIHAG Holding GmbH, eine Rotorhohlwelle für moderne Windkraftanlagen.

Das Bauteil der 3-MW-Klasse besteht aus einem neu entwickelten mischkristallverfestigten Werkstoff und ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Experten technischer Hochschulen und Ingenieurbüros.

Kunden profitieren von neuen Materialeigenschaften und steigern so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mit der Neuentwicklung positioniert sich die Gießerei als zuverlässiger Entwicklungspartner für führende Unternehmen der Windbranche.

Die Walzengießerei Coswig zeigt vom 27. bis 30. September auf der Weltleitmesse für Windenergie ihre neueste Werkstoffentwicklung, mit deren Einsatz Bauteile für Windenergieanlagen noch leistungsfähiger werden. Das mischkristallverfestigte Gusseisen EN-GJS-500-14 zeichnet sich durch verbesserte mechanische Eigenschaften aus. Das Material hält höchsten dynamischen Beanspruchungen in der Anwendung stand und steigert damit beispielsweise die Lebensdauer von Rotorhohlwellen signifikant. Auf ihrem Messestand bieten die Gießereiexperten interessierten Besuchern spannende Einblicke in das Innere einer Rotorhohlwelle: Mit einem Durchmesser von 2100 mm bis 2600 mm, einer Länge von 3200 mm bis 5800 mm sowie einem Rohgussgewicht zwischen 20 t und 50 t bilden sie das Herzstück für den Antrieb einer Windkraftanlage.

Neben den verbesserten Werkstoffeigenschaften stellt die Walzengießerei Coswig auf der WindEnergy vielfältige Möglichkeiten für die kundenspezifische Anpassung der Werkstoffkennwerte vor. In engen Partnerschaften entwickelt das Unternehmen anwendungsgerechte Gusskomponenten, die individuell auf die konstruktiven Erfordernisse der Kunden zugeschnitten sind. Zu diesem Zweck hat die Gießerei ihren Forschungsbereich um erfahrene Spezialisten erweitert. Mit ihrem Angebot wendet sich die Gießerei an Komponentenhersteller und Entwickler von Windenergieanlagen der 3-MW- bzw. 6-MW-Klasse.

BDG – Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie

Die Walzengießerei Coswig stellt eine Rotorhohlwelle aus einem neuen mischkristallverfestigten Werkstoff aus / Foto: Walzengießerei Coswig

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