Konzernumsatz von wind 7 AG legt von 3,0 Mio. € auf 3,6 Mio. € zu

wind 7 AG wächst in ersten Halbjahr 2016

  • Stromproduktion nach Torremejia-Verkauf und bei schlechten Windverhältnisse bei nur 678 T€
  • Betrieb und Service legt im Konzern um 38 % auf 2.741 T€ zu, StiegeWind GmbH mit Rekordwachstum von 49 % auf 2.569 T€
  • Operatives Ergebnis (EBITDA) bei 376 T€, Konzernfehlbetrag vor Steuern (EBT) bei – 176 T€

(WK-intern) – Die wind 7 Aktiengesellschaft konnte nach ihrem heute vorgelegten Bericht über die ersten sechs Monate 2016 um 20 % auf 3,6 Mio. € wachsen.

Eckernförde – Da die mit dem Verkauf des Solarparks Torremejia im vergangenen Jahr erhaltenen liquiden Mittel bisher nur teilweise reinvestiert werden konnten, reduzierte sich der Konzernumsatz im Bereich Stromproduktion von 994 T€ im ersten Halbjahr 2015 auf 678 T€ in den ersten sechs Monaten 2016, zumal auch das vergleichsweise schlechte Windangebot im Berichtszeitraum zu geringen Umsatzerlösen der Windenergieanlagen führte.

Dagegen konnte der Bereich Betrieb und Service aufgrund in der wind 7 AG angewachsener Verkäufe von Ersatzteilen und insbesondere wegen des starken Wachstums der StiegeWind um 38 % auf 2.741 T€ zulegen. Wachstumstreiber war dabei einmal mehr die StiegeWind, die ihren Umsatz um 49,4 % auf 2.569 T€ steigern konnte. Das gegenüber dem Vorjahreshalbjahr erzielte Wachstum von 849 T€ war dabei in ganzen Zahlen der mit Abstand stärkste Zuwachs der StiegeWind GmbH seit Ihrer Gründung. Trotz des Umsatzwachstums führten die noch nicht wieder reinvestierten Mittel aus dem Torremejia-Verkauf, die direkt ins Ergebnis schlagenden durch das geringe Windangebot verursachten schlechten Erträge der Windenergieanlagen sowie Vorlaufkosten für das Wachstum der StiegeWind zu stärker als zu Jahresbeginn erwarteten Ergebnisbelastungen. Zwar konnte ein deutlich positives operatives Ergebnis (EBITDA; Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern) von 376 T€ erreicht werden, nach Abschreibungen und dem Finanzergebnis ergab sich hingegen in der wind 7 – Gruppe im ersten Halbjahr 2016 einen Fehlbetrag vor Steuern (EBT) von – 176 T€.

„Stärker litt dabei die wind 7 AG, die im Einzelabschluss trotz eines Umsatzwachstums von 1,1 Mio. € auf 1,3 Mio. € einen FehIbetrag von – 231 T€ verbuchen musste. Bei der StiegeWind ergab sich nach sechs Monaten ein negatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von – 24 T€, welches auf die bewusste Entscheidung für weitere „Investitionen“ in Personal und Vorlaufkosten für weiteres Wachstum zurückzuführen ist“, erläutert Veit-Gunnar Schüttrumpf, Vorstand der wind 7 AG. Auch im dritten Quartal 2016 werde es wegen der hier schwächeren Windsituation und auch aufgrund der noch nicht umgesetzten Zukäufe im Bereich Stromproduktion rote Zahlen geben. Im vierten Quartal sollten dann die besseren Erträge aus der Stromproduktion dem Trend entgegenwirken. Wie weit die zuvor aufgelaufenen Verluste damit kompensiert werden können, werde auch darauf ankommen, wie schnell im Bereich Stromproduktion den Investitionskriterien genügende Projekte identifiziert werden können. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung ist allerdings davon auszugehen, dass bei der StiegeWind in geringerem Umfang, in der wind 7 AG recht deutlich, rote Zahlen zu sehen sein werden. In der Folge ist derzeit daher auch im Konzern mit einem Fehlbetrag zu rechnen.

„Diese Entwicklung hat jedoch einen Sinn: Für die Folgejahre sollten das mit den Vorlaufkosten erreichte stärkere Wachstum der StiegeWind sowie der weitere Ausbau der Stromproduktion zu leicht besseren Ergebnissen in 2017 und zu deutlich besseren Ergebnissen in 2018 führen“, so Schüttrumpf. Damit nähere man sich weiter der bereits 2014 angekündigten Vision für das Jahr 2019 an, wonach dann ein nachhaltiger Konzernumsatz vor Transaktionen von über 10 Millionen und eine Konzern-Umsatzrendite vor Steuern von mindestens 5 %, also im Konzern ein EBT von mindestens 500 T€, erreicht werden sollten.

Der vollständige freiwillige Bericht über das erste Halbjahr 2016 steht ab 14:00 Uhr auf der Homepage der wind 7 AG unter www.wind7.com im Bereich Investor Relations / Finanzberichte / Freiwillige Zwischenberichte zum Download bereit. Der freiwillige Bericht über die ersten neun Monate 2016 wird am 24. November 2016 veröffentlicht.

Zur wind 7 Aktiengesellschaft:
Im Bereich Betrieb und Service betreibt und/oder überwacht die wind 7 AG als unabhängiger Betriebsführer für ihre Kunden momentan über 150 Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Deutschland und handelt zudem mit Großkomponenten für Windenergieanlagen. Mit ihrer 24h/7Tage-Datenfernüberwachung ermöglicht die wind 7 AG als Dienstleister für Serviceunternehmen der Windenergiebranche eine lückenlose Überwachung von derzeit über 150 Windenergieanlagen in verschiedenen Ländern. Die Tochtergesellschaft StiegeWind GmbH erbringt zudem herstellerunabhängig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten für Windenergieanlagen in ganz Deutschland.

Im Bereich Stromproduktio

n betreibt die wind 7 AG derzeit direkt und über Tochtergesellschaften sechs Windenergieanlagen in Deutschland mit einer Nennleistung von 7,2 MW und Photovoltaikanlagen in Deutschland mit einer Leistung von zusammen knapp 1,3 MWp.

Darüber hinaus erwirbt, vermittelt und/oder projektiert die wind 7 AG im Bereich Transaktionen in Deutschland für sich oder Dritte regelmäßig Windenergie- und/oder Photovoltaikanlagen.

PM: wind 7 Aktiengesellschaft

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