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Schutz & Sicherheit für Offshore Windparks

http://www.deutscheoffshore.de/index.php/de/8-news/131-schutz-sicherheit-fuer-offshore-windparks

OWiSS Partner DOC und Fraunhofer IFAM präsentieren am 13.-14. September auf der Future Security in Berlin zum Thema Sensorik

(WK-intern) – Gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM nimmt die Deutsche Offshore Consult GmbH (DOC) an der Future Security am 13. – 14. September in Berlin teil.

Bremen/Bremerhaven – Unter dem Titel „Offshore Wind Energy – Safety and Security with Sensor Systems“ beleuchten DOC und IFAM das Thema Sensorsysteme für den Schutz und die Sicherheit in Offshore Windparks.

Es werden unterschiedliche Sensorsysteme vorgestellt, die in der Offshore Windenergie zum Einsatz kommen. Weiterhin wird vermittelt, wie die überwiegend zum Zwecke der Arbeits- und Betriebssicherheit konzipierten Sensoren auch für Security Zwecke eingesetzt werden können. Ein Vorbild liefert hier unter anderem die Öl- und Gasindustrie.

Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Bedeutung der Offshore Windenergie für die Energieversorgung und dem damit verbundenen Leistungszuwachs, verfolgt OWiSS das Ziel der Erhöhung der Sicherheit von Offshore Windenergieparks und deren Subsysteme.

Seit Januar 2015 werden im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Forschung für die zivile Sicherheit“ und der Bekanntmachung „Maritime Sicherheit“ mögliche sicherheitsrelevante Defizite (evtl. Störungen / Schwachstellen) in Offshore Windparks analysiert, sowie deren potentielle Auswirkungen auf die Energieversorgung. Gegenstand der Forschung ist im Wesentlichen die operative Phase eines Offshore Windenergieparks mit allen angeschlossenen Subsystemen, wie Umspann- und Konverterplattformen sowie Kabelverbindungen, mögliche Gefährdungen und Bedrohungen der damit verbundenen Prozesse und Strukturen, als auch Präventions- und Gegenmaßnahmen beispielsweise im Bereich der Management- und Kommunikationssysteme.

Die DOC realisiert mit vielen Jahren Offshore Erfahrung die Schnittstelle zur Praxis im Projekt “Offshore Windenergie – Schutz und Sicherheit” (OWiSS). Im OWiSS Projekt forschen neben der DOC und dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), sowie das Institut für Seevölkerrecht und Internationales Meeresumweltrecht (ISRIM). Die Hochschule Bremerhaven ist mit dem Institut für Windenergie fk-wind: und dem Institute for Safety and Security Studies (ISaSS) in dem Projekt vertreten. Gemeinsam wird untersucht, wie Störungen von Offshore Windenergieparks verhindert oder minimiert werden können. Durch die interdisziplinäre Aufstellung der Forschungspartner soll ein möglichst ganzheitlicher Untersuchungsansatz gewährleistet werden.

Im Hinblick auf die möglichen Bedrohungen und die Betriebssicherheit bedarf es einer engen Kooperation von Wissenschaft und Industrie. Die Future Security vermittelt Einblicke in aktuelle Forschungsbereiche und Themen mit dem Fokus auf Sicherheit.

Oliver Spalthoff, Geschäftsführer Deutsche Offshore Consult GmbH, zur DOC Projektbeteiligung: „Wir freuen uns unsere Offshore Windenergie Erfahrung als Projektpartner einbringen zu können. Sicherheit und Schutz für Offshore Windparks, eine grundlastnahe erneuerbare Energiequelle von entscheidender Bedeutung für die Energiewende, ist ein wichtiger Baustein für den weiteren erforderlichen Ausbau auf See.“

Dr. Jürgen Gabriel, Projektleiter OWISS im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, erläutert dazu: „Die Abteilung Energiesystemanalyse im Fraunhofer IFAM betrachtet das Thema Schutz und Sicherheit für Offshore Windparks aus der energiewirtschaftlichen Perspektive. Wir identifizieren Gefährdungen und Bedrohungen für Offshore Windparks, die ein echtes Risiko für die Sicherheit der Stromversorgung und die Sicherheit der Bürger bedeuten, wie z.B. eine Schiffskollision mit einer Konverterplattform und einer dadurch ausgelösten Explosion. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir darauf aufbauend Maßnahmen entwickeln und vorschlagen, mit deren Hilfe diese Risiken verringert werden können. Der vermehrte Einsatz von Sensor-Systemen wird eine dieser Maßnahmen sein, dass kann man heute schon sagen.“

Projektleiter OWiSS, Professor Dr. Uwe Arens, Hochschule Bremerhaven, sagt: „Die beiden Institute ISaSS und fk-wind: vereinen die Bereiche Sicherheitswissenschaften und Windenergietechnik u. a. zur ganzheitlichen Risikobewertung der erfassten möglichen Gefährdungen und Bedrohungen und der Ausarbeitung von präventiven und reaktiven Gegenmaßnahmen. Szenarien und Fallbeispiele werden dabei im Lage- und Führungszentrum der Hochschule Bremerhaven geprüft und simuliert. Mit DOC haben wir einen Projektpartner, der auch die praktischen Erfahrungen aus der Offshore Windindustrie einbringt.“

www.owiss.de

Das dreijährige Verbundvorhaben wird im Zuge des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 2,5 Millionen Euro bis Dezember 2017 gefördert.

Das Fraunhofer IFAM

Das Fraunhofer IFAM ist eine der europaweit bedeutendsten unabhängigen Forschungseinrichtungen auf den Gebieten Klebtechnik, Oberflächen, Formgebung und Funktionswerkstoffe. An den fünf Standorten in Bremen, Dresden, Oldenburg, Stade und Wolfsburg zählen wissenschaftliche Exzellenz mit starker Anwendungsorientierung und messbarem Kundennutzen sowie höchste Qualität zu den zentralen Leitlinien des Instituts.

Derzeit bündeln über 580 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 24 Abteilungen ihr breites technologisches und wissenschaftliches Know-how in sieben Kernkompetenzen: Pulvertechnologie, Metallische Sinter-, Verbund- und zellulare Werkstoffe, Klebtechnik, Oberflächentechnik, Gießereitechnologie, Elektrische Komponenten und Systeme, Faserverbundwerkstoffe. Diese Kernkompetenzen – jede für sich und im Zusammenspiel – begründen die starke Position des Instituts am Forschungsmarkt und bilden die Basis für zukunftsorientierte Entwicklungen zum Nutzen der Gesellschaft.

Die Produkte und Technologien adressieren vor allem Branchen mit besonderer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit: Luftfahrt, Automotive, Energie und Umwelt sowie Medizintechnik und Life Sciences. Am Institut entwickelte Lösungen kommen aber auch in anderen Wirtschaftszweigen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektronik und elektrotechnischen Industrie sowie dem Schiff- und Schienenfahrzeugbau oder der Verpackungs- und der Bauindustrie zur Anwendung.

Deutsche Offshore Consult GmbH

Die Deutsche Offshore Consult GmbH (DOC) wurde 2009 gegründet und bietet Ihnen mit mehr als 40 Experten unabhängige Umsetzungskompetenz für Offshore Windpark Projekte. DOC bringt dabei in allen Phasen eines Offshore Windparks aktuelle Projekterfahrungen ein. www.deutscheoffshore.de

PM: Deutsche Offshore Consult GmbH

Bild: http://www.deutscheoffshore.de/index.php/de/8-news/131-schutz-sicherheit-fuer-offshore-windparks

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