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Iberdrola: Bauarbeiten für Offshore-Windpark Wikinger auf sehr gutem Weg

Pressebild: Iberdola: Verschiffung der Umspannplattform

Am heutigen Montag (22. August 2016) wurde unter Teilnahme von Energieminister Pegel das Richtfest des Betriebsgebäudes für den Windpark „Wikinger“ gefeiert.

(WK-intern) – Im Rahmen der Veranstaltung kündigte Iberdrola an, den Sitz der Wikinger Projektgesellschaft nach Sassnitz verlagern zu wollen.

Die Bauarbeiten für Iberdrolas ersten Offshore-Windpark in Deutschland verlaufen unterdessen weiter nach Plan.

Aktuell werden im Baufeld die Fundamente für die Anlagen gesetzt, Ende August wird zudem die Umspannplattform im Baufeld erwartet und zeitnah installiert. Die komplette Inbetriebnahme erfolgt dann 2017.

Das heutige Richtfest zeigt deutlich, die Errichtung des Betriebsgebäudes liegt im Zeitplan und wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Beauftragt mit dem Bau des zweistöckigen Betriebsgebäudes und die angeschlossene Lagerhalle ist die Rostocker Geschäftsstelle der Firma GOLDBECK. Das Gebäude am neuen Liegeplatz 1 des Mukran Port wird Iberdrola ab kommendem Jahr für den Betrieb und die Wartung seiner 70 Windkraftanlagen dienen.

Die Errichtung der Anlagen ab Anfang 2017 folgt der Installation der Fundamente, die aktuell im Baufeld gesetzt werden. Über zwei Drittel der insgesamt 286 Piles (Pfähle) sowie die ersten Jacket-Fundamente sind bereits installiert. Die Umspannplattform wird noch im August erwartet, die Errichtung im Baufeld erfolgt kurze Zeit später.

Verlegung der Wikinger-Gesellschaft nach Sassnitz geplant

Beim Richtfest informierte Jürgen Blume, Geschäftsführer der Iberdrola Renovables Offshore Deutschland GmbH, über die Pläne der Verlegung des Gesellschaftssitzes nach Sassnitz: „Wir haben immer betont, dass wir nicht nur einen Windpark in der Ostsee errichten und betreiben wollen, sondern uns auch als Teil der Region sehen.“ Und fügte an: „Das Engagement des Teams als auch die Professionalität der Partner und der zuständigen Behörden haben es möglich gemacht, den Zeitplan bisher einhalten zu können.”

Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel: „Dies ist ein guter Tag für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Verlagerung des Betriebssitzes der Wikinger Projektgesellschaft nach Sassnitz lässt Iberdrola Worten Taten folgen und schafft damit die Voraussetzung für zahlreiche sichere und langfristige Arbeitsplätze in der Region. Die Energiewende ist eine Riesenchance für Mecklenburg-Vorpommern. Dass dies nicht nur ein leeres Versprechen ist, zeigt sich an dieser Stelle deutlich. Ich hoffe nun, dass der Bau des Windparks und des Betriebsgebäudes gleichermaßen zügig voranschreiten, damit ab dem nächsten Jahr der nächste Offshore-Windpark in der Ostsee sauberen Strom produzieren und damit zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland beitragen kann.”

Frank Kracht: „Als Bürgermeister der Stadt Sassnitz freue ich mich, dass heute der erste Schritt für den langfristigen Betrieb der Servicestation der Firma Iberdrola an diesem Standort vollzogen wird. Dass sich Iberdrola entschieden hat, auch ihren Gesellschaftssitz nach Sassnitz zu verlegen, zeigt, dass die Firma ein Teil von Sassnitz werden möchte und wir als Stadt dafür gute Bedingungen anbieten konnten.“

Über das Projekt

Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Mrd. Euro hat das Wikinger-Projekt eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung entlang der gesamten Wertschöpfungs­kette. Mit dem Bau sind hunderte von Arbeitsplätzen verbunden. In Betrieb ab 2017 wird der 350-Megawatt Windpark sauberen Strom für mehr als 350.000 Haushalte produzieren, was mehr als 20 Prozent des gesamten jährlichen Verbrauchs in Mecklenburg-Vorpommern entspricht.

PM: Iberdrola

Pressebild: Iberdola / Verschiffung der Umspannplattform

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