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Einweihungsfest: An der Stelle der abgebrannten Anlage steht heute eine doppelt so große Windkraftanlage

Klar ist nach Einschätzung von Experten, dass Windenergieanlagen solche Stationen stören können, weil die Schwingungen der Bauwerke über die Fundamente in den Boden eingeleitet werden. / Foto: HB

Jürgen Trittin weiht Windkraftanlage in Lahr ein

Am 25.9.2013 brannte oberhalb von Lahr, am Langenhard, eines von drei Windrädern aus technischen Gründen ab.

Knapp drei Jahre später feiert die OEKOGENO eG Einweihungsfest der neuen Anlage.

An der Stelle der abgebrannten Anlage steht heute eine doppelt so große Windkraftanlage, die mindestens zweimal so viel Strom produziert. Die OEKOGENO eG, eine über 15.000 Mitglieder große Genossenschaft mit Sitz in Freiburg, hat das Projekt übernommen und als Bürgerbeteiligungsmodell finanziert. Konzipiert wurde das Gesamtprojekt von der Ökostromgruppe unter der Führung von Andreas Markowsky.

In sehr konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ortenau als Genehmigungsbehörde, der Stadt Lahr und dem Kempfenhof als Flächenbesitzerinnen, dem benachbarten Windpark regiowind plus von Herrn Markowsky und der Badenova sowie dem Netzbetreiber E-Werk Mittelbaden konnte die hochmoderne ENERCON 115 in kürzester Zeit errichtet werden. „Wir sind stolz, dass Mitglieder unserer Genossenschaft sowie zwei weitere Genossenschaften sich an dem Projekt beteiligt haben. Dies ist der Inbegriff von Bürgerbeteiligung. So funktioniert Energiewende. Und wir haben bewusst die rund 5,7 Mio.€ in eine ENERCON-Anlage gesteckt, die komplett in Deutschland hergestellt wurde. So bleibt die Wertschöpfung hier“, so Rainer Schüle, Vorstand der OEKOGENO eG.

„Die Anlage speist seit 30. Juni bereits ins Stromnetz ein und wir freuen uns, Anleger, die Nachbarinnen und Nachbarn sowie alle interessierten Menschen aus der Region zu dem Einweihungsfest am Samstag 20. August ab 15:00 Uhr einzuladen, fügt Georg Hille als Projektleiter der OEKOGENO hinzu.

Besonders freut man sich bei der OEKOGENO, dass Jürgen Trittin die Windkraftanlage einweihen wird und zu dem Anlass eine kleine Festrede hält. Man darf gespannt sein ob sich Jürgen Trittin zu den jüngsten Änderung des Erneuerbaren Energiegesetzes EEG im Juli äußert. Mit diesen Änderungen wäre dieses Projekt nicht mehr möglich, weil Bürgerbeteiligungen bei den nun angestrebten Ausschreibungen klar benachteiligt sind. Die schwarz-rote Regierung ignoriert die weltweit negativen Erfahrungen hierzu.

Die Feuerwehr von Seelbach wird das Fest gestalten. Für Musik und Umtrunk ist ebenfalls gesorgt.

Über die OEKOGENO eG
Die OEKOGENO eG ist eine der größten Bürgerbeteiligungs-Genossenschaften in Deutschland. Sie setzt für ihre über 15.000 Mitglieder zukunftsweisende Projekte im Sinne einer solidarischen Gemeinwohlökonomie um. Dabei werden insbesondere nachhaltige ökologische und soziale Projekte und Initiativen gefördert und unterstützt. Außerdem werden eigene innovative Vorhaben entwickelt und umgesetzt. Die Mitglieder können sich an allen Projekten direkt beteiligen. In den vergangenen zehn Jahren wurden von über 3.000 Anlegern rund 12 Millionen Euro in der Genossenschaft angelegt. Die Wertschöpfung lag dabei bei circa 30 Millionen Euro. Das Projektvolumen hat sich 2015 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und wird 2016 voraussichtlich 40 Mio. EUR betragen.

PM: OEKOGENO eG

An der Stelle der abgebrannten Anlage steht heute eine doppelt so große Windkraftanlage / Foto: HB

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