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SMA Solar Technology AG steigert im ersten Halbjahr 2016 Umsatz und Ergebnis

Überblick 1. Halbjahr 2016:

  • Umsatz steigt auf 494,1 Mio. Euro (Q1-Q2 2015: 429,3 Mio. Euro)
  • Positives operatives Ergebnis (EBIT) von 39,3 Mio. Euro (Q1-Q2 2015: -14,9 Mio. Euro)
  • Auslandsanteil erneut deutlich erhöht auf 91,1 Prozent (Q1-Q2 2015: 87,2 Prozent)
  • Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 49,2 Prozent (31.12.2015: 49,1 Prozent) und hohe Nettoliquidität von 294,1 Mio. Euro (31.12.2015: 285,6 Mio. Euro)
  • Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016
  • Vorstand kündigt neue Produktlösungen und die Konsolidierung von Produktionsstandorten an, um durch nachhaltige Kostenreduktionen dem zunehmenden Preisdruck zu begegnen

(WK-intern) – Niestetal – Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verzeichnete im ersten Halbjahr 2016 in einem von hohem Preisdruck geprägten Marktumfeld eine positive Geschäftsentwicklung.

Der Umsatz der SMA Gruppe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 Prozent auf 494,1 Mio. Euro (H1 2015: 429,3 Mio. Euro).

Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 39,3 Mio. Euro (H1 2015: -14,9 Mio. Euro). Wesentlicher Ergebnistreiber war das Segment der solaren Großanlagen (Utility). Darüber hinaus verzeichnete auch das Segment der gewerblichen Photovoltaikanlagen (Commercial) eine positive Geschäftsentwicklung. Durch die internationale Positionierung profitiert SMA weiterhin vom Wachstum in ausländischen Solarmärkten. In den ersten sechs Monaten 2016 lag der Auslandsanteil am Umsatz bei 91,1 Prozent (H1 2015: 87,2 Prozent). SMA steigerte von Januar bis Juni 2016 die verkaufte Solar-Wechselrichter-Leistung um 22,9 Prozent auf 3,9 GW (H1 2015: 3,2 GW).

Aufgrund des gestiegenen Absatzes und der Reduktion der Fixkosten verbesserte sich das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im ersten Halbjahr 2016 deutlich auf 73,1 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 14,8 Prozent; H1 2015: 21,3 Mio. Euro, 5,0 Prozent). Das Konzernergebnis belief sich auf 19,4 Mio. Euro (H1 2015: -21,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 0,56 Euro (H1 2015: -0,62 Euro).

Der Brutto-Cashflow verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich auf 60,9 Mio. Euro (H1 2015: -5,1 Mio. Euro). Die Nettoliquidität stieg auf 294,1 Mio. Euro (31.12.2015: 285,6 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 49,2 Prozent (31.12.2015: 49,1 Prozent) verfügt SMA über eine komfortable Eigenkapitalausstattung und weist weiterhin eine solide Bilanzstruktur auf.

Vor dem Hintergrund des weiterhin hohen Auftragsbestands von 644 Mio. Euro und eines erwarteten stärkeren Geschäfts im zweiten Halbjahr bestätigt der SMA Vorstand die am 29. Januar 2016 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016. Sie sieht bei einem Umsatz von 950 Mio. Euro bis 1.050 Mio. Euro eine im Vergleich zum Vorjahr deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) auf 80 Mio. Euro bis 120 Mio. Euro vor. Der Vorstand weist darauf hin, dass aufgrund der zu beobachtenden Preisentwicklung in der Solarbranche das obere Ende der Ergebnisprognose ambitioniert ist.

Der Vorstand erwartet für 2017 einen gegenüber dem laufenden Jahr sich weiter verstärkenden Preisdruck und kündigt vor diesem Hintergrund die Schließung der Produktionsstandorte in Denver, USA, sowie in Kapstadt, Südafrika an. Ziel ist es, die Kostenstruktur durch die Konsolidierung der globalen Infrastruktur
nachhaltig zu verbessern. Der Vorstand plant darüber hinaus gezielte Investitionen in die Technologieentwicklung und kündigt weitere Produktinnovationen zur Stärkung der Marktpositionierung an. Die sich aus den Restrukturierungsmaßnahmen und den Produktneuheiten ergebenen Effekte werden laut Vorstand voraussichtlich innerhalb der nächsten zwölf Monate ergebniswirksam.

„Der Preisdruck in der Solarbranche hat sich in den letzten Wochen unerwartet stark beschleunigt. Wir haben deshalb umgehend Maßnahmen eingeleitet, um unsere Gewinnschwelle noch weiter zu senken. Die Schließung unserer Produktionsstandorte in Denver und Kapstadt ist uns ausgesprochen schwer gefallen. Dieser Schritt ist jedoch unvermeidbar, um dem anhaltenden Preisdruck nachhaltig zu begegnen und die bestehenden Produktionskapazitäten in China und Deutschland zukünftig besser auszulasten. Der amerikanische Markt ist für uns weiterhin von hoher Bedeutung. Wir werden auch künftig am kalifornischen Standort in Rocklin mit Vertrieb und Service präsent sein und unsere führende Position im amerikanischen Markt weiter stärken. Darüber hinaus planen wir, unsere einzigartige Positionierung mit innovativen Lösungen weiter auszubauen.
So wird SMA beispielsweise eine kompakte Systemlösung mit integriertem Energiemanagement für das stark wachsende Marktsegment Commercial auf der Solar Power Messe in Las Vegas im September 2016 der Öffentlichkeit vorstellen“, sagt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Die mittelfristigen Perspektiven der Solarbranche seien für die erfolgreich aus der Konsolidierungsphase hervorgehenden Unternehmen gut. „Schließlich wird der von PV-Anlagen erzeugte Solarstrom noch vor Ende des Jahrzehnts auf einem vergleichbaren Kostenniveau wie von On-Shore-Windkraftanlagen liegen. Damit entstehen völlig neue Wachstumsperspektiven für hochflexible Unternehmen wie SMA“, so Urbon.

Der Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2016 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

Über SMA
Die SMA Gruppe ist mit einem Umsatz von einer Milliarde Euro im Jahr 2015 Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solarstromanlage, und bietet innovative Schlüsseltechnologien für künftige Energieversorgungsstrukturen an. Sie hat ihren Hauptsitz in Niestetal bei Kassel und ist in 20 Ländern vertreten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. SMA verfügt über eine breite Produktpalette, die weltweit den passenden Wechselrichter für alle Modultypen und Leistungsgrößen bietet: für kleine Hausdachanlagen, große Solarparks, netzgekoppelte Anlagen sowie Insel- und Hybridsysteme. Darüber hinaus bietet SMA Systemtechnik für unterschiedliche Batterietechnologien und Leistungsgrößen an und kooperiert mit namhaften Batterieherstellern sowie Unternehmen der Automobilindustrie. Die Technologie von SMA ist durch rund 700 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Das Angebot wird durch umfangreiche Serviceleistungen und die operative Betriebsführung von solaren Großkraftwerken abgerundet. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und als einziges Unternehmen der Solarbranche im TecDAX gelistet.

PM: SMA Solar Technology AG

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