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infernum-Studiengang erhält UNESCO-Preis »Bildung für Nachhaltige Entwicklung«

© Foto Thomas Koehler/photothek.net Für infernum nahmen Sara Becker und (2.v.li.) und Prof. Dr. Görge Deerberg (3.v.li.) die Urkunde entgegen. Mit dabei Prof. Dr. Gerhard de Haan, Wissenschaftlicher Berater der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung und Leiter des Instituts FUTUR an der Freien Universität Berlin (li.), Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung 3 Berufliche Bildung; Lebenslanges Lernen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Minister a.D. Walter Hirche, Berater der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung in internationalen Fragen und Vorstandsmitglied, Deutsche UNESCO-Kommission.

Das Weiterbildungsangebot infernum von FernUniversität und Fraunhofer UMSICHT wurde vom UNESCO-Weltaktionsprogramm »Bildung für Nachhaltige Entwicklung« ausgezeichnet.

(WK-intern) – Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Verena Metze-Mangold verliehen die Auszeichnung am 11. Juli in Berlin.

Wie kann Nachhaltigkeit fest in den Strukturen der deutschen Bildungslandschaft verankert werden?

Beim ersten nationalen Agendakongress BNE am 11. Juli 2016 in Berlin verliehen die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Verena Metze-Mangold Auszeichnungen an gute Beispiele gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Prof. Wanka sagte anlässlich der ersten Verleihung von Auszeichnungen im UNESCO-Weltaktionsprogramm: »Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist. Das zeigen die ersten Auszeichnungen im Weltaktionsprogramm.«

Weiterhin hob sie hervor: »Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich.«

Zu den 65 ausgezeichneten Lernorten, Netzwerken und Kommunen gehören die FernUniversität in Hagen und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnick UMSICHT in Oberhausen in der Kategorie Netzwerke. Die Institutionen bieten gemeinsam das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften an. Die aktuell im UNESCO-Weltaktionsprogramm ausgezeichneten Lernorte, Netzwerke und Kommunen stellen sich auf dem BNE-Portal vor.

infernum – interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften

Die erfolgreiche und wissenschaftlich fundierte Lösung komplexer Aufgabenstellungen in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit setzt eine interdisziplinäre Denk- und Herangehensweise voraus. Das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften vermittelt das hierzu notwendige Wissen und befähigt dazu, die »Sprachen« der unterschiedlichen Disziplinen verstehen zu können. infernum zeichnet sich durch die Interdisziplinarität der Lehrinhalte, die fachliche Breite des Lehrangebotes und die Flexibilität der Organisation aus. Es ist in dieser Form einzigartig in der universitären Weiterbildungslandschaft in Deutschland. Als Fernstudienangebot ermöglicht infernum eine wissenschaftliche Weiterbildung neben Beruf und Familie. Die Studierenden können ihr individuelles Lernprogramm aus (inter-)disziplinären Modulen zusammenstellen und die Abschlüsse

    – Master of Science (M.Sc.)
    – Universitätszeugnis Umweltmanager/in
    – Universitäts-Zertifikat Umweltwissenschaften sowie
    – Zertifikate für einzelne Module

erlangen.

Das Studienangebot war bereits in den Jahren 2006/2007, 2012/2013 und 2014 als Projekt der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet worden.

Hintergrund: UNESCO-Weltaktionsprogramm »Bildung für Nachhaltige Entwicklung«

»Bildung für nachhaltige Entwicklung« vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO Weltaktionsprogramm (2015 – 2019) ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben.

PM: UMSICHT Akademie

© Foto Thomas Koehler/photothek.net

Für infernum nahmen Sara Becker und (2.v.li.) und Prof. Dr. Görge Deerberg (3.v.li.) die Urkunde entgegen. Mit dabei Prof. Dr. Gerhard de Haan, Wissenschaftlicher Berater der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung und Leiter des Instituts FUTUR an der Freien Universität Berlin (li.), Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung 3 Berufliche Bildung; Lebenslanges Lernen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Minister a.D. Walter Hirche, Berater der Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung in internationalen Fragen und Vorstandsmitglied, Deutsche UNESCO-Kommission.

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