Anstieg regenerativer Energieeinspeisung, Bayernwerk verlegt neue 20-kV-Mittelspannungskabel

Pressebild: Bayernwerk AG

Anstieg regenerativer Energieeinspeisung im Raum Stamsried-Pösing

(WK-intern) – Im Bereich des Markts Stamsried und der Gemeinde Pösing im Landkreis Cham ist die Einspeisung aus Erneuerbaren Energien angestiegen, die Zahl der Betreiber von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie hat zugenommen.

Das Bayernwerk baut deshalb sein Netz in diesem Gebiet aus und verlegt zwei neue Erdkabel von seinem Umspannwerk in Roding in Richtung Stamsried, Pösing und Fronau.

Anfang Juli wurde bereits mit den Bauarbeiten begonnen, nun ließ sich Edmund Roider, Erster Bürgermeister der Gemeinde Pösing, den Fortschritt und den weiteren Ablauf vom Leiter der Netzdienste des Bayernwerks in der Oberpfalz, Peter Ketterl, und dem Projektverantwortlichen Harald Eigenstetter im Beisein von Kommunalbetreuer Johann Seebauer erklären.

„Da die neuen Anlagen viel Erneuerbare Energie produzieren, müssen wir die Infrastruktur schaffen, diese Energie ins Netz aufzunehmen und zum Umspannwerk zu transportieren“, erläuterte Peter Ketterl. Dafür würden zwei neue 20-kV-Mittelspannungsleitungen zum Umspannwerk Roding gebaut. „Beide Leitungen werden unter der Erde verlegt. Die eine führt über 5,5 Kilometer nach Hitzelsberg, die andere über 5,6 Kilometer nach Freundelsdorf. Aufgrund der erwarteten Strommenge werden beide Leitungen mit einem Querschnitt von 240 mm² ausgeführt“, erklärte Harald Eigenstetter. Außerdem könne im Zuge der Baumaßnahme auch ein Stück Freileitung und zwei Masten abgebaut werden, so Harald Eigenstetter weiter.

Durch die gleichzeitige Mitverlegung von Leerrohren für DSL und Leitungen für die Straßenbeleuchtung können in Pösing Synergien bei den Bauarbeiten des Bayernwerks genutzt werden. „Dadurch können wir vermeiden, die Straße ein weiteres Mal aufreißen zu müssen. Das ist zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger“, lobte Edmund Roider, Erster Bürgermeister der Gemeinde Pösing, die Baumaßnahme.

Mit dem Abschluss der Arbeiten wird Ende September gerechnet. In der Zwischenzeit kann es im Raum Pösing vereinzelt zur Beeinträchtigung des Straßenverkehrs kommen. Insgesamt wendet das Bayernwerk für die Baumaßnahme rund 650.000 Euro auf.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge

von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.

PM: Bayernwerk AG

Pressebild: Bayernwerk AG

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