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Lies kündigt Millionenförderung für Testplattform zum Thema Industrie 4.0 an

Pressebild: vrnl: Ulf Prange (MdL/SPD), Dr. Oppenheimer (OFFIS), Minister Lies, Prof. Boll, Prof. Hein, Prof. Nebel und Prof. Lehnhoff (alle Vorstand OFFIS) sowie Dr. Peinemann (Geschäftsführer OFFIS)

„Die Digitalisierung der Industrie hat und wird auch in Zukunft die Produktions-und Arbeitsabläufe in den Unternehmen weitreichend verändern”, so Wirtschaftsminister Olaf Lies heute bei einem Besuch bei OFFIS – Institut für Informatik in Oldenburg.

(WK-intern) – Lies sagte weiter: „Während viele Großunternehmen die Potenziale der Digitalisierung für ihre jeweiligen Geschäftsmodelle bereits aufgreifen und umsetzen, sind kleine und mittelständische Unternehmen dabei eher noch zögerlich. Das wollen wir ändern.”

Hier setzt das neue Vorhaben von OFFIS an: Mit drei Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen unter anderem eine Testumgebung, die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hilft, sich auf die Digitalisierung von technischen Verfahren und Prozesse einzustellen.

Konkret bedeutet das, dass sie mit und bei OFFIS Szenarien aus ihrem individuellen Arbeitsalltag virtuell simulieren und prüfen können, welche Anwendungen für sie in Frage kommen. So ist es für KMU möglich, vor der Investition in neue, vernetzte Produktionstechniken zu testen, inwieweit ihre Arbeits- und Produktionsprozesse in einen Industrie 4.0-Kontext zu integrieren sind und welche Auswirkungen eine Umstellung für das Unternehmen hätte. Für diese Tests stellt OFFIS mit der Plattform die geeignete Hard- und Software zur Verfügung.

Wirtschaftsminister Olaf Lies erklärte: „OFFIS kann auf eine langjährige und breite Expertise im Bereich vernetzter Systeme zurückgreifen. Das spielt beim Entwurf und bei der Umsetzung digitaler Innovationen eine zentrale Rolle. Ich freue mich, dass wir in Niedersachsen mit dem Projekt bald einen weiteren großen Schritt auf dem Wege zur Digitalisierung gehen und dabei die kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Fokus nehmen. Darüber hinaus ist das Vorhaben ein Musterbeispiel für den Transfer von Forschung in die Wirtschaft und unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen dem Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium, das für OFFIS die Grundfinanzierung bereitstellt.” Außerdem steht OFFIS den KMU bei Fragen der IT Sicherheit zur Seite. Es zeigt den Unternehmen, wie es den Herausforderungen einer vernetzen, digitalen Produktion begegnen und ihre eigenen Daten schützen kann.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vorstandsvorsitzender von OFFIS freut sich: „Hierzu werden wir innerhalb des Instituts eine Gruppe mit bis zu zehn Personen aufbauen, die sich speziell dem Thema Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für Industrie 4.0 widmet. Wir werden neben der Erforschung wissenschaftlicher Fragestellungen vor allem technische Lösungen entwickeln, die insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen ganz konkret beim Einstieg in Industrie 4.0 helfen.”

Dr. Frank Oppenheimer, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung Bereich Verkehr bei OFFIS sagte: „Gerade die Klärung der technologischen Integrationsfähigkeit – insbesondere zur Interoperabilität und Zukunftssicherheit der Systeme – wird Unternehmen in die Lage versetzen, ihre eigene Industrie 4.0 Strategie zu entwickeln, Prozesse abzusichern sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen.”

PM: OFFIS – Institut für Informatik

Pressebild: vrnl: Ulf Prange (MdL/SPD), Dr. Oppenheimer (OFFIS), Minister Lies, Prof. Boll, Prof. Hein, Prof. Nebel und Prof. Lehnhoff (alle Vorstand OFFIS) sowie Dr. Peinemann (Geschäftsführer OFFIS)

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