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Funktionsstörung eines Fernschaltventils bei einer Sprinkleranlage im Kernkraftwerk Brunsbüttel

Energiewendeminister Habeck: „Alle gerichtlichen Anforderungen müssen erfüllt werden“ (WK-intern) – Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel hat heute (16. November 2015) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine neue Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Standortzwischenlager in Brunsbüttel beantragt. BRUNSBÜTTEL/KIEL – Der Antrag bezieht sich ausschließlich auf die bereits im Standortzwischenlager gelagerten Brennelemente und den noch im…

Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel ist am 1. August im Verlauf einer wiederkehrenden Prüfung von Sprinkleranlagen eine Funktionsstörung eines Fernschaltventils festgestellt worden.

(WK-intern) – Das Ventil konnte weder von der Kernkraftwerkswarte aus fernbetätigt, noch vor Ort von Hand ausgelöst werden.

BRUNSBÜTTEL/KIEL – Im Falle eines Brandes wäre damit ein Bereich des Kabelkellers im Schaltanlagengebäude nicht von der Sprühwasserlöschanlage abgedeckt gewesen.

Zur kurzfristigen Behebung wurde das Ventil so eingestellt, dass die Löschanlage im Anforderungsfall von Hand ausgelöst werden könnte.

Das defekte Ventil wurde durch eine Fachfirma demontiert und gegen ein neues ausgetauscht. Sachverständige der TÜV NORD Bautechnik GmbH haben die Arbeiten begleitet.

Die Betreibergesellschaft hat das Ereignis der Meldekategorie N (Normalmeldung) zugeordnet und der Atomaufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet. Die Behörde hat zur Bewertung des Ereignisses Sachverständige hinzugezogen.

Hintergrund

Orientiert an sicherheitstechnischer Bedeutung und Eilbedürftigkeit von Abhilfemaßnahmen werden Meldepflichtige Ereignisse in Deutschland in drei Kategorien eingeteilt: Normalmeldung (N) = Meldefrist fünf Arbeitstage, Eilmeldung (E) = Meldefrist 24 Stunden und Sofortmeldung (S).

Das Kernkraftwerk Brunsbüttel ist bereits seit 2007 dauerhaft abgeschaltet und befindet sich im Nachbetrieb. Die Stilllegung wird vorbereitet.

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

Energiewendeminister Habeck: „Alle gerichtlichen Anforderungen müssen erfüllt werden“ (WK-intern) – Der Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel hat heute (16. November 2015) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine neue Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Standortzwischenlager in Brunsbüttel beantragt. / Pressebild: Energiewendeministerium

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