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Rittal und Eplan auf der WindEnergy 2016 in Hamburg

Pressebild: Rittal

Smart gegen den Kostendruck

(WK-intern) – Die Reduzierung der Stromgestehungskosten ist eine permanente Herausforderung für die Windenergiebranche.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Produzenten von Windenergieanlagen in neue, kosten- und energieeffiziente Anlagentechnik investieren.

Beim Anlagen-Engineering sowie der Gehäuse- und Schaltschranktechnik sind smarte Lösungen gefragt, die durch Digitalisierung, Datendurchgängigkeit sowie Zeit- und Kostenersparnis deutliche Effizienzsprünge ermöglichen. Welche Chancen sich hierbei ergeben, zeigen Rittal und Eplan vom 27. bis 30. September 2016 in Hamburg auf der WindEnergy, der Weltleitmesse für Windenergie.

Herborn – Um wettbewerbsfähig zu bleiben, können Steuerungs- und Schaltanlagenbauer für Windenergieanlagen durch digitalisierte Prozesse, ein hohes Maß an Datenintegration und durchgängige Workflows deutlich effizienter werden. Dabei ist das Potenzial im Engineering besonders hoch. Standardisierung ist derzeit ein großes Thema, das Windanlagenhersteller häufig in Zusammenhang mit Konfigurationslösungen umsetzen. Hier bietet Eplan unterschiedliche Ansätze und entsprechende Services – von der einfachen Standardisierung per EEC One bis hin zur komplexen Konfigurationslösung per Eplan Engineering Configuration (EEC).

Smarter konstruieren

Auch der Einsatz qualitativ hochwertiger CAD- und CAE-Daten, die sich direkt in der Engineering-Software weiterverwenden lassen, spielt eine entscheidende Rolle. Aus der Zusammenarbeit mit den Schwesterunternehmen Eplan und Cideon kennt Rittal die Anforderungen an Daten und ihre Qualität genau und bietet sowohl für das Engineering der Automatisierungstechnik als auch für die mechanische Konstruktion umfangreiche Datenmodelle des gesamten Rittal Standard-Produktportfolios an. Anwender können über Portale wie beispielsweise das Eplan Data Portal (aktuell über 620.000 Gerätedaten sowie über 1,2 Mio. Varianten per Konfiguration) oder über die Rittal-Website die Daten einfach und komfortabel herunterladen. Diese unterstützen auch die Standards eClass und ETIM.

Konfiguratoren und Auswahlhilfen für Schaltschränke, Gehäuse, Tragarmsysteme und Zubehör führen zu einer weiteren Zeitersparnis. Beispiel ist das neue Rittal Configuration System, das die passende Auswahl- und Konfiguration von Klein- und Kompaktgehäusen mit Ausbaukomponenten und Bohrungen etc. im Handumdrehen ermöglicht. Weitere Tools mit speziellem Know-how für die Planung von Stromverteilung und Kühlung sind die Software-Lösungen Rittal Power Engineering, Rittal Therm sowie die Therm und Chiller App. Schon bei der Auswahl von passenden Schaltschrank-Kühlgeräten leistet auch der neue Effizienz- und TCO-Rechner von Rittal exzellente Unterstützung. Der neue Rittal Online-Shop auf www.rittal.de/shop bietet zudem komfortable Funktionen für den digitalen Einkaufsprozess.

Smarter ausbauen

Zudem ermöglicht Rittal Effizienzsprünge bei Anlagenbauern durch neue, zeit- und kostensparende Systemlösungen. Der Hersteller bringt eine neue Leuchten-Generation, die speziell für Schaltschränke entwickelt wurde, auf den Markt. Mit energieeffizienter und leistungsstarker LED-Technik bis 1.200 Lumen sowie komfortablen Anschluss- und Montagemöglichkeiten für globale Anforderungen setzt Rittal Standards. Egal ob ein Schaltschrank in Deutschland, den USA oder in Asien eingesetzt werden soll – Anlagenbauer können jeweils die gleiche Schaltschrankleuchte einbauen. Eine Vielzahl an innovativen Details wie Fresnel-Linsen und vereinfachte Anschlusstechnik gewährleisten eine optimale Ausleuchtung im Schrank und erleichtern deutlich Installationsaufgaben.

Mit einer neuen Generation an Dachlüftern erweitert Rittal sein Lösungsprogramm für die effiziente Schaltschrank-Klimatisierung. Die Neuentwicklung überzeugt neben erhöhter Luftleistung bis 1.000 m3/h auch durch hohe Flexibilität, Montagefreundlichkeit und Schutzart IP 55. Der Einsatz von EC-Technologie macht zudem eine energieeffiziente und leistungsstarke Klimatisierung von Schaltschränken möglich.

Smarter betreiben

Rittal ermöglicht auch Effizienzsprünge beim Betrieb von Windenergieanlagen durch digitale Produktfunktionen. So sind die neuen Blue e+ Kühlgeräte mit Kommunikationsschnittstellen ausgestattet. Damit lassen sich zukünftig Geräteinformationen und -parameter in übergeordnete Systeme übertragen. Das bietet neue Möglichkeiten der Kostenreduzierung beim Betrieb wie Asset Management, Condition Monitoring und Predictive Maintenance. Was die Geräte zudem auszeichnet: Sie verbrauchen durchschnittlich 75 Prozent weniger Energie im Vergleich zu herkömmlichen Produkten.

Um Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz nach ISO 50001 umsetzen zu können, müssen Energieverbräuche transparent und kontinuierlich erfasst werden. Für den Einsatz in Niederspannungsverteilungen bietet Rittal ein neues Smart Monitoring System für NH-Sicherungslasttrenner an, das sich passgenau in das RiLine60 Stromverteilungssystem integrieren lässt.

Kompetenz vom Turm bis zur Nabe

Darüber hinaus stellt Rittal die langjährige Kompetenz für alle Komponenten von Windenergieanlagen vor – vom Turm über die Gondel bis zur Nabe. Zum Schutz der empfindlichen Regelungstechnik in der Nabe bietet Rittal hochrobuste Kleingehäuse für Pitch-Anwendungen. Das Gehäuse verfügt über eine hohe Materialstärke, spezielle Versteifungen und Verschlusssysteme, verstärkte Montageplatten sowie über eine sicher begehbare Anti-Rutsch-Lackierung.

Auch die Verkabelung in der Nabe lässt sich mit geeigneten Engineering-Systemen vereinfachen. In Kombination von Eplan Electric P8 (Elektro-/Steuerungstechnik) und dem Einsatz von Eplan Pro Panel (3D-Schaltschrankaufbau) stehen Daten auch für die Fertigung bereits. Im Anschluss an die Aufbauplanung werden mit dem sogenannten Autorouting die Daten für die Verkabelung der Komponenten erzeugt. Dazu kombiniert die Software die Daten aus dem Schaltplan mit dem 3D-Aufbauplan. Als Ergebnis entstehen Daten für die Kabelkonfektionierung und eine Verdrahtungsliste, die die Mitarbeiter in der Produktion nutzen können.

Für die geschützte Einhausung von Frequenzumrichtern, Steuerungs- und Sicherheitstechnik in der Gondel bietet Rittal eine weiterentwickelte Standardlösung auf Basis seines TS 8 Anreihschranksystems. Die besonders hohen Anforderungen an Stabilität und Vibrationsfestigkeit gewährleisten zusätzliche Befestigungen für Montageplatten und Flachteile. Erfolgreich bestandene Schwingungstests nach DIN EN 60721-3-3, Klasse 3M3 belegen höchste Qualitätsstandards.

Die serienmäßig in IP 55, Nema 12 sowie mit UL-Zulassung erhältliche TS 8 Schaltschranktechnik schützt zudem effizient die Leistungselektronik im Turm der Windenergieanlage. Ebenso bietet Rittal mit Ri4Power ein Baukastensystem für den normgerechten Aufbau von Niederspannungsschaltanlagen nach DIN EN 61439. Im Weiteren hat Rittal mit dem TS IT ein neues Rack-System für die Netzwerk- und Servertechnik entwickelt, um IT-Technik für die Kommunikation und das Monitoring von Windenergieanlagen sicher zu schützen. Das neue IT-Kühlgerät LCU DX (Liquid Cooling Unit Direct Expansion) bietet als Split-Kühlgerät eine kältemittelbasierende und geräuscharme Schrankkühlung.

Im Bereich Energy Storage stellt Rittal eine Referenzlösung von Commeo Energy Block vor und beweist seine Kompetenz als Infrastrukturanbieter für Speichermodule.

PM: Rittal

 

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