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PreussenElektra beendet Jahresrevision im Block 2 des Kernkraftwerks Isar

Das Kernkraftwerk Isar 2 (KKI 2) hat seine Kraftwerksrevision abgeschlossen und speist seit den frühen Morgenstunden wieder Strom ins Netz ein.

(WK-intern) – Die Anlage wurde am 16. Juli 2016 vom Netz getrennt.

Das umfangreiche Prüf-, Inspektions- und Instandhaltungsprogramm umfasste rund 4.000 Arbeitsaufträge und wurde in der Spitze von bis zu 1.600 Mitarbeitern und externen Fachkräften durchgeführt.

Unter anderem wurde auch die Reaktorregelung optimiert, damit das KKI noch besser Regelenergie für die Stabilisierung des Stromnetzes bereitstellen kann. Die zuständige atomrechtliche Aufsichtsbehörde sowie die von ihr hinzugezogenen Sachverständigen überwachten die sicherheitstechnisch wichtigen Prüfungen und Inspektionen. Kraftwerksleiter Dr. Willibald Kohlpaintner: „Ich möchte mich ausdrücklich bei meiner Belegschaft und unseren Partnerfirmen für die hervorragend abgeschlossene Revision bedanken. Dieses Ergebnis war nur durch Ihre ungebrochen hohe Motivation und Identifikation mit der Anlage möglich.”

Das Kernkraftwerk Isar 2 produziert im Schnitt rund 12 % des bayerischen Stromverbrauchs und trägt durch seine gute Regelfähigkeit dazu bei, die schwankende Einspeisung regenerativer Energien zu kompensieren, d.h. das Netz zu stabilisieren. Allein im Jahr 2015 entsprach die Leistungsdrosselung (Bereitstellung von Regelleistung) 12 Volllasttagen nicht produzierten Stromes, um das Stromnetz sowohl bei Unter- als Überspeisung z. B. durch Erneuerbare Energien entlasten zu können.

Das Kernkraftwerk Isar 2 hat eine elektrische Leistung von 1.485 MW brutto und beschäftigt rund 300 Personen. Entsprechend der 13. Novelle des Atomgesetzes geht das Kernkraftwerk Isar 2 spätestens zum 31. Dezember 2022 vom Netz.

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PM: PreussenElektra GmbH

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