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Maritimes Cluster Norddeutschland entscheidte sich für die Offshore-Windindustrie

Die Offshore-Windindustrie, welche nicht zuletzt über den Strompreis der Verbraucher entwickelt und bezaht wurde, nicht über Steuergelder wie bei Atom- und Kohlestrom, die haben wir ja auch bezahlt, wird jetzt lahm gelegt / Fotot: HB

Offshore-Windenergie und Hafenhinterlandanbindung – Die fünf norddeutschen Länder wollen künftig noch stärker zusammenarbeiten.

(WK-intern) – Maritimes Cluster Norddeutschland gründet Verein – Norddeutsche Ländervereinbarung unterzeichnet

Deshalb haben die Wirtschaftsminister und -senatoren der Küstenländer eine Vereinbarung zur länderübergreifenden Vereinsgründung im Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN) e.V. unterschrieben.

Mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung der fünf norddeutschen Länder zur Zusammenarbeit im MCN e.V. haben die Wirtschaftsminister und -senatoren der Küstenländer nunmehr die länderübergreifende Vereinsgründung und dessen weitere Förderung besiegelt.

Die besondere Bedeutung des maritimen Sektors für alle norddeutschen Länder erfordert eine enge Zusammenarbeit in zahlreichen maritimen Themenstellungen. Das MCN nimmt dabei eine wichtige Funktion an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand ein und versteht sich somit als Dienstleister für diese Branche in ganz Norddeutschland. Mit dem gemeinsamen Verbund der norddeutschen Länder soll im Schulterschluss die maritime Wirtschaft stark, wettbewerbsfähig und nachhaltig aufgestellt werden.

Der Verein soll in diesem Jahr zunächst parallel zum Projekt MCN seine Arbeit aufnehmen und dieses dann ab 2017 komplett ablösen. Ziel der länderübergreifenden Kooperation im MCN e.V. soll weiterhin die Stärkung der Innovationskraft und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der norddeutschen maritimen Akteure durch Förderung der branchenübergreifenden Vernetzung, Unterstützung des Technologie- und Wissenstransfers sowie Initiierung von Innovationsprojekten sein. Damit bildet der MCN e.V. eine regional verankerte Ergänzung zu den etablierten maritimen Wirtschaftsverbänden.

Am 21. April 2016 hat die erfolgreiche Gründung des Maritimen Clusters Norddeutschland e.V. mit 146 Mitgliedern stattgefunden. Nach fünf Jahren Projektphase wurde damit im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg, dem Ort des offiziellen Auftakts in 2011, der Grundstein für eine Verstetigung der Zusammenarbeit der Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie der fünf norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gelegt. Die Länder beteiligen sich als Gründungsmitglieder an dem MCN e.V., der die Trägerschaft der Zusammenarbeit dauerhaft übernehmen soll. Als Vorstandsvorsitzender wurde Prof. Dr.-Ing. Holger Watter, Präsident der Hochschule Flensburg, gewählt, 2. Vorsitzender ist Heiko Landahl-Gette, die Position des Schatzmeisters wurde mit Frank Nicolai besetzt.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies erklärte zu der Vereinbarung:

„Wesentliche Aufgaben werden auch in Zukunft das Networking in der maritimen Branche, die Organisation von Fachveranstaltungen, die Arbeit in Fachgruppen sowie das Initiieren und Begleiten von Projekten unter Einbeziehung von Wirtschaft und Wissenschaft mit ihren Forschungs- und Hochschuleinrichtungen sein. In Niedersachsen und auch in den übrigen vier norddeutschen Ländern ist der eingeschlagene Kurs klar: Gemeinsam in einem Netzwerk sind stark, innovativ und können etwas bewegen – und zwar bei so wichtigen Themen wie Offshore-Windenergie und Hafenhinterlandanbindung.”

PM: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Norddeutschland entscheidte sich für Offshore-Windindustrie / Fotot: HB

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