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ABB-Mitarbeiter legen 4.000 Kilometer in einem Elektroauto zurück

Fabian Hess, lokaler Geschäftsbereichsleiter ABB Power Conversion, und Rainer Benz, Leiter der Division Industrieautomation und Antriebe ABB Deutschland, empfingen Annalena Dietrich, Mitarbeiterin der deutschen ABB und Mitglied des Fahrerteams, am Standort Mannheim nach ihrer Rückkehr vom EV-Roadtrip (v.l.).

Emissionsfreies Abenteuer – Was die “Solar Impulse” in der Luft erreicht, leistet ABB am Boden.

(WK-intern) – Mit ihrem Pionierflug rund um die Erde zeigt das Solarflugzeug, dass eine Zukunft mit sauberer Energie möglich ist.

ABB, seit 2014 Technologiepartner von Solar Impulse und weltweit führender Anbieter von Schnellladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, hat im Juli ihr eigenes emissionsfreies Abenteuer durchgeführt – am Boden.

Ein Team europäischer ABB-Mitarbeiter legte in einem Elektroauto die Strecke von Sevilla bis nach Mannheim zurück. Nach über 4.000 Kilometern traf es heute am Unternehmenssitz von ABB Deutschland ein.

Die ABB EV-Roadtrip (EV: Electric Vehicle) war eine symbolische Reise durch verschiedene europäische Länder. Er zeigt, dass das, was die “Solar Impulse” an Pionierarbeit auf dem Gebiet der Integration von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Elektromobilität in der Luft erreicht, ABB mit zukunftsweisenden Technologien am Boden leistet. Das Unternehmen ist beispielsweise Vorreiter im Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und stellt etwa DC-Schnelladestationen auf Gleichstromebene her.

Das Transportwesen ist für rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen in der Europäischen Union verantwortlich. Durch Abgase sind viele Großstädte von Smog- und Feinstaubbelastung betroffen. “Doch der Verkehr könnte Teil der Lösung sein, anstatt Teil des Problems”, so Rainer Benz, Leiter der Division Industrieautomation und Antriebe bei ABB Deutschland. “Die Solar Impulse ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie hoch entwickelte Technologien die Verkehrswelt revolutionieren: Das Flugzeug hat bereits den Pazifik und den Atlantik überflogen, ohne einen Tropfen Treibstoff zu verwenden.”
Das ABB-Team fuhr in einem Elektroauto durch sechs Länder – Spanien, Frankreich, Monaco, Italien, Schweiz und Deutschland. Vom Startpunkt, dem Hangar von Solar Impulse in Sevilla (Spanien), bis zur Endstation bei ABB in Mannheim haben sie an verschiedenen Kunden- und ABB-Standorten Halt gemacht, um Technologien vorzustellen, die zu einer besseren Welt und einer sauberen Zukunft beitragen.

Zu den Zwischenstopps gehörte zum Beispiel das Werk Zaragosa (Spanien), wo das Unternehmen Transformatoren für Solarkraftwerke baut und die Fabrik in Terranuova Bracciolini (Italien), das Schnellladesysteme für den europäischen Markt produziert. Auch ein Abstecher zum neuen Gotthard-Tunnel in der Schweiz durfte nicht fehlen. Schließlich steckt im längsten Eisenbahntunnel der Welt eine breite Palette energieeffizienter ABB-Technologien, die dafür sorgen, dass die Energieversorgung der Infrastruktur des Tunnels gesichert ist.

Der Roadtrip verdeutlichte, welche Bedeutung ein gut ausgebautes Stromtankstellennetz und die vorhandene Ladesystemtechnologie für komfortables und umweltfreundliches Reisen hat. “So machte zum Beispiel eine lückenhaft ausgebaute Ladesäuleninfrastruktur auf bestimmten Streckenabschnitten zum Teil große Umwege zum nächsten Etappenziel nötig”, erläutert Maximilian Hiltl, Mitarbeiter der deutschen ABB und einer der Fahrer. “Und selbst wenn genügend Ladestationen auf dem Weg waren, so macht es natürlich einen riesigen Unterschied, welche Leistungsfähigkeit sie besitzen. Wir haben zwischen einer Stunde und einer Nacht warten müssen, bis die Fahrzeugbatterien voll aufgeladen waren und somit eine maximale Reichweite von rund 400 Kilometern ermöglichten.” Der Ladevorgang an herkömmlichen Haushaltssteckdosen benötigt natürlich am längsten; schnelles “Auftanken” gewährleisten nur DC-Schnellladestationen. Sie versetzten das ABB-Team auf seinem emissionsfreien Abenteuer in die Lage, nach nur etwa ein bis zwei Stunden Ladezeit ein paar hundert Kilometer weiter fahren zu können.

“Staatliche Förderungen beim Kauf von Elektroautos alleine werden nicht zur Durchsetzung der Elektromobilität in Deutschland führen”, ist sich Rainer Benz sicher. “Die Akzeptanz in der Bevölkerung und damit der Umstieg von konventionellen Modellen auf E-Autos hängt in erster Linie von einer deutlichen Verbesserung der Ladeinfrastruktur ab. Der zügige Ausbau eines flächendeckenden Netzes an Stromtankstellen ist geboten!”

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,40 Milliarden Euro und beschäftigt 10.770 Mitarbeiter. ABB ist weltweit führend in der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in den Bereichen Energieversorgung, Industrie und Transport & Infrastruktur ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit etwa 135.000 Mitarbeiter.

PM: ABB AG

Pressebild: Fabian Hess, lokaler Geschäftsbereichsleiter ABB Power Conversion, und Rainer Benz, Leiter der Division Industrieautomation und Antriebe ABB Deutschland, empfingen Annalena Dietrich, Mitarbeiterin der deutschen ABB und Mitglied des Fahrerteams, am Standort Mannheim nach ihrer Rückkehr vom EV-Roadtrip (v.l.).

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