Taufe des Wind-Serviceschiffs für das holländische Offshore-Projekt Gemini in Hamburg

Das Bild zeigt das neue Wind-Serviceschiff "Windea la cour" von Siemens im Hamburger Hafen. / Pressebild: Siemens

Das Wind-Serviceschiff (Service Operation Vessel – SOV) “Windea la cour” ist heute in Hamburg getauft worden.

(WK-intern) – Das Spezialschiff wird noch diesen Sommer im Offshore-Windkraftwerk Gemini in den Niederlanden zum Einsatz kommen.

Dies ist bereits das dritte SOV, das für Siemens in Dienst gestellt wird: Seit Sommer 2015 ist “Esvagt Faraday” im Offshore-Windkraftwerk Butendiek in der deutschen Nordsee im Einsatz; “Esvagt Froude” unterstützt den Offshore-Service für das Projekt EnBW Baltic II in der Ostsee.

Ein viertes Spezialschiff soll für Siemens in den beiden deutschen Offshore-Projekte Sandbank und Dan Tysk eingesetzt werden. SOVs sind Bestandteil der innovativen Ansätze im Bereich Service für Offshore-Windenergie von Siemens und können einen wichtigen Beitrag leisten, um die Kosten für Strom aus Meereswindparks weiter zu senken.

Bereits am 13. Januar 2015 hat Siemens und die Reederei Bernhard Schulte zwei weitere Charterverträge für SOVs unterschrieben

Siemens hat einen Chartervertrag mit der Reederei Bernhard Schulte für zwei neue Wind-Service-Schiffe (Service Operation Vessels – SOV) unterzeichnet. Sie sollen speziell für die langfristige Wartung und Instandhaltung der Offshore-Windparks Gemini und Sandbank/Dan Tysk in der Nordsee gebaut werden. Vertreter von Siemens und Bernhard Schulte, zusammen mit ihrem Offshore-Wind-Partner WINDEA Offshore, trafen sich letzte Woche im dänischen Brande zum offiziellen Projektstart mit Unterzeichnung des Chartervertrags.

Die Ulstein Verft in Norwegen wird die beiden neuen SOVs bauen. Wenn 2016 und 2017 die Offshore-Windkraftwerke Gemini und Sandbank ihren Betreib aufnehmen, werden auch die Schiffe einsatzbereit sein. Beim Projekt Sandbank bietet der Einsatz des Service-Schiffs zusätzliche Synergien: Siemens wird damit zugleich Servicearbeiten im benachbarten Windpark Dan Tysk vornehmen, der bereits in Betrieb ist.

“Siemens treibt den Ausbau von Offshore-Services für seine Kunden weiter voran: Wir sind stolz, als erstes Unternehmen der Branche den neuen spezialisierten Schiffstyp einzusetzen”, bemerkte Mark Albenze, CEO der Siemens Business Unit Wind Power and Renewables Services. “Unsere hocheffizienten Service-Leistungen helfen den Kunden, ihre Anlagen stets mit optimaler Leistung zu betreiben und leisten so ein Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit von Offshore-Windenergie. Mit Bernhard Schulte haben wir eine erfahrene Reederei als Charterpartner gewonnen und freuen uns auf die neue Ära der Arbeiten auf See mit SOVs.”

Bereits in diesem Jahr gehen bei Siemens die ersten SOVs auf Servicefahrt: Im Rahmen seines innovativen Logistikkonzepts stellt das Unternehmen zwei der Spezialschiffe an den Offshore-Windparks Butendiek und Baltic II in Dienst.

Als Branchenführer im Servicegeschäft für Offshore-Windparks leistet Siemens Pionierarbeit bei der Einführung dieser neuartigen SOVs, die speziell für Servicearbeiten an Offshore-Windenergieanlagen gebaut werden. Siemens ist aktiv an der Planung der Schiffe beteiligt und legt dabei besonderes Gewicht auf Sicherheit und Effizienz. Siemens-Kunden profitieren bei den Spezialschiffen von einem optimalen Einsatz von Ressourcen und Personal: Verkürzte Anfahrtswege der Techniker und ein weitgehend wetterunabhängiger Zugang zu den Windturbinen sparen Zeit und erhöhen die Verfügbarkeit. Eine hydraulisch stabilisierte Gangway erlaubt den Servicetechnikern auch bei höherem Wellengang sicheres Übersteigen zur Plattform. Die SOV für Gemini und Sandbank / Dan Tysk werden zusätzlich mit Hubschrauberdeck ausgestattet, um per Helikopter die Einsatzbereitschaft zu erweitern. Siemens stimmt so sein Servicekonzept individuell auf den Bedarf des Kunden ab.

PM: Siemens

Das Bild zeigt das neue Wind-Serviceschiff “Windea la cour” von Siemens im Hamburger Hafen. / Pressebild: Siemens

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