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Energiebranche steht vor großen Herausforderungen

Neues IT-Sicherheitsgesetz zwingt Unternehmen zum Handeln

(WK-intern) – Nur Energieversorger mit funktionsfähigen Anlagen garantieren zuverlässig den sicheren Netzbetrieb – das liegt klar auf der Hand.

Das so genannte IT-Sicherheitsgesetz, seit knapp einem Jahr in Kraft, stellt die Energiebranche vor immense Herausforderungen. Das Beratungshaus green4net begleitet seine Mandanten auf dem Weg zum rechtssicheren und zugleich wirtschaftlichen Energiemanagement.

Frankfurt. „Mit dem neuen IT-Sicherheitsgesetz nimmt Deutschland im Kampf um Cyber-Sicherheit die Vorreiterrolle ein“, betont Oliver Skadow, CEO bei dem Frankfurter Beratungshaus green4net. Betreiber so genannter „kritischer Infrastrukturen“ müssen nicht nur für die Sicherheit ihrer Anlagen garantieren, sondern dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auch IT-relevante Vorfälle wie Cyber-Attacken mitteilen oder vorgegebene Mindeststandards einhalten. Neben dem Energiesektor sind die Telekommunikations- und Informationstechnik, das Finanz- und Versicherungswesen sowie die Sektoren Ernährung und Wasser betroffen. Anfang Mai ist das IT-Gesetz bereits um eine erste Verordnung ergänzt worden, welches nähere Klassifizierungen vornimmt. Der Ausgangspunkt der Rechtsprechung ist demnach vielschichtig und komplex.

Hier setzt green4net mit seiner konzeptionellen Arbeit an. Die Energiebranche, das unterstreicht Oliver Skadow deutlich, sei klarer Spitzenreiter, was die neue Meldepflicht angehe. Das hat einen einfachen Grund. Die Bundesregierung legt als Bemessungsgrundlage die so genannte „500.000-er Regel“ zugrunde. Das bedeutet konkret: Sobald mindestens 500.000 Bürger auf eine Versorgungsleistung angewiesen sind, greift die Meldepflicht. Das, was die Kunden verbrauchen oder nutzen, wird indes in einem Schwellenwert kalkuliert. Im Energiesektor liegt dieser beispielsweise bei 450 MW pro Jahr für Stromerzeugung oder -speicherung.

An der konkreten Umsetzung der rechtlichen Vorgaben, davon ist Oliver Skadow überzeugt, hapert es im Land noch. Er rät betroffenen Unternehmen, die Thematik nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: „Bei Missachtung drohen empfindliche Bußgelder. Diese können in fünfstelliger Höhe liegen.“ Im Fall von Sicherheitslücken kann das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) laut Skadow neben dem Beseitigen der Mängel sogar Einsicht in die Firmenunterlagen verlangen. Bis Ende 2018 müssen die betroffenen Unternehmen ihrer Meldepflicht verbindlich nachkommen und ihre Anlagen umgerüstet haben.

green4net unterstützt seine Mandanten aus der Energiebranche, unerheblich ob Netzbetreiber, Versorgungsunternehmen, Stadtwerke oder Stromhändler, beim Erfüllen aller notwendigen Normen oder dem Erwerb von Zertifikaten aus dem IT-Sicherheitskatalog. Zudem übernimmt das Frankfurter Consultingunternehmen die Bestandsaufnahme in Sachen Sicherheit und hilft seinen Mandanten, Schwachstellen zu beheben, um einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb zu gewährleisten. Nicht zuletzt wissen die Verantwortlichen als fundierte Kenner der Branche, wie lebenswichtig für die Unternehmen der Energiebranche Netzstruktur- oder Risikomanagementpläne sind. „Wer hier seine Kunden zuverlässig versorgen und zugleich wirtschaftlich agieren möchte“, betont Oliver Skadow, „muss in der heutigen Zeit optimale Sicherheitsvoraussetzungen bieten.“

Weitere Informationen
green4net ist ein international aufgestelltes Consultingunternehmen für regenerative Energien. Es entwickelt projektbezogene Lösungen und Konzepte rund um Energiekraftwerke, Infrastruktur, Energieversorgungsnetze, Energieeffizienz und Speichersysteme. green4net unterstützt mittelständische Unternehmen, Energieversorger und Investoren jeglicher Größenordnung – von der Strategie-Entwicklung bis hin zur operativen Umsetzung.

PM: green4net GmbH

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