FREIE WÄHLER fordern Staatsregierung auf, sich für bundesweites Fracking-Verbot einzusetzen

Glauber: Risiken für Umwelt und Gesundheit bei allen Formen des Frackings unkalkulierbar

(WK-intern) – Die FREIEN WÄHLER haben die Staatsregierung in der heutigen Sitzung des Bayerischen Landtags mit einem Dringlichkeitsantrag aufgefordert, sich für ein bundesweites Fracking-Verbot einzusetzen.

„Das konventionelle Fracking soll nach dem Willen des Bundestages grundsätzlich erlaubt bleiben.

Aber sowohl das konventionelle als auch das unkonventionelle Fracking bergen unkalkulierbare Risiken für Umwelt und Gesundheit. Hinzu kommt die Tatsache, dass die förderbaren Mengen an Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten viel zu gering sind, um einen nennenswerten Beitrag zu leisten“, kritisiert Thorsten Glauber, energiepolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion.

Um die Energiewende wirklich voran zu bringen wäre es nach Glaubers Überzeugung daher wesentlich sinnvoller, in den Ausbau von Erneuerbaren Energien, in Energiespeicher sowie in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren – statt noch den letzten Rest an fossilen Energieträgern aus der Erde zu holen.

„Ein bundesweites Fracking-Verbot ist für uns auch deshalb unbedingt erforderlich, weil unterirdischen Wasserläufe nicht vor Landesgrenzen halt machen. Deshalb fordern wir die Staatsregierung auf, sämtliche ihr durch den Bundesgesetzgeber eingeräumten Möglichkeiten zu nutzen, um Fracking einschließlich Erprobungsmaßnahmen in Bayern zu verhindern.“

Hinweis: Den erwähnten Dringlichkeitsantrag finden Sie HIER.

PM: FREIE WÄHLER

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Top