Denksalon 2016: Lebensqualität in der Stadt – Grüne Infrastruktur und Kulturelles Erbe

Mit der Lebensqualität in Städten und der Frage, welche Maßnahmen sie positiv beeinflussen, befasst sich in diesem Jahr die Reihe „DENKSALON Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau“.

(WK-intern) – Am 23. und 24. Sep­tember sind Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zum zwölften Mal in die Europastadt Görlitz/Zgorzelec eingeladen, um über aktuelle Herausforderungen des Stadtumbaus zu diskutieren.

  • Was beeinflusst die Lebensqualität in der Kulturlandschaft Stadt?
  • Wie kann es gelingen, im Rahmen der Stadterneuerung baukulturelles Erbe, aber auch Grün in der Stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln?
  • Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Denksalons 2016.

Sicher ist: Die Qualität des gebauten Raumes und der Grün- und Freiräume trägt entscheidend zur Attraktivität einer Stadt bei und beeinflusst damit auch das Wohlbefinden der Stadtbewohner.

Die Erwartungen an Stadtgrün unterschiedlichster Art sind dabei hoch. Im Rahmen der Stadtentwicklung soll es vielfältige Aufgaben erfüllen. Ökologische Aspekte spielen dabei ebenso eine Rolle wie gesundheitliche und soziale. Zugleich spielen für die Lebensqualität in einer Stadt aber auch die Baukultur und der Erhalt historischer Stadtlandschaften eine Rolle. Sie stiften Identität, müssen zugleich aber auch gut nutzbar für die Menschen sein.

Angesichts vielfältiger Herausforderungen für die Kommunen stellt sich die Frage, wie die grüne Infrastruktur und das baukulturelle Erbe künftig gesichert und weiterentwickelt werden können. Veränderte Nutzungsanforderungen, Flächennutzungskonkurrenzen in wachsenden Städten und Bewirtschaftungsprobleme in schrumpfenden Städten sowie die Interessen verschiedener Akteure in einer Stadt beeinflussen Handlungsspielräume von Kommunen sehr unterschiedlich.

Der Denksalon 2016 rückt damit die Frage in den Fokus, was die Lebensqualität in Städten ausmacht und mit welchen Maßnahmen sie positiv beeinflusst werden kann. Impulsvorträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen bilden die Grundlage für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis und die gemeinsame Entwicklung neuer Perspektiven für die Stadtentwicklung.

DENKSALON Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau 2016
„Lebensqualität in der Stadt – Grüne Infrastruktur und Kulturelles Erbe“
Wann? 23. und 24. September 2016
Wo? Schlesisches Museum zu Görlitz in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, Untermarkt 4, 02826 Görlitz

Weitere Informationen und Anmeldung bis zum 9. September 2016: https://izs-goerlitz.ioer.de/veranstaltungen/denksalon/2016

Hintergrund
Der Denksalon ist eine Veranstaltung des Interdisziplinären Zentrums für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) in Görlitz, einer gemeinsamen Einrichtung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und der Technischen Universität Dresden mit ihrer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung Internationales Hochschulinstitut (IHI) Zittau. Anhand unterschiedlicher Jahresthemen erörtert der Denksalon Chancen und Möglichkeitsräume eines revitalisierenden und ökologischen Stadtumbaus aus Sicht unterschiedlicher Fachdisziplinen.

Ansprechpartnerinnen im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung:
Dr. Stefanie Rößler und Constanze Zöllter (Konzeption) sowie Katrin Vogel (Organisation):
E-Mail: denksalon@mail.ioer.de

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist eine raumwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Das IÖR erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang. Die Ausrichtung der Forschung zielt auf Antworten für ökologische Fragen nachhaltiger Entwicklung. [www.ioer.de]

PM: Leibniz-Institut

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