Dem Bekenntnis zu umweltfreundlicher Energie müssen Taten folgen!

CO2-Ablasshandel ist die Umsetzung deutscher Klimaziele / Foto: HB

Anlässlich des Klimagipfels zwischen Umweltminister Andrä Rupprechter und den Umweltlandesräten der Bundesländer zeigt sich die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisch und fordert konkrete Handlungen ein:

(WK-intern) – „Es ist zwar gut, sich zu umweltfreundlicher Energie zu bekennen, aber wer die Ergebnisse der Klimakonferenz von Paris ernst nimmt, muss jetzt den Ausstieg aus fossiler Energie beschließen.

Eine klare Antwort darauf bleibt der Klimagipfel aber schuldig. Weiters müssen Bund und Länder die Gebäudesanierung endlich gemeinsam vorantreiben.

Auch hier fehlen herzeigbare Ergebnisse. Der Klimagipfels bleibt damit unter den Erwartungen, es braucht deutlich mehr politische Anstrengungen und ein klareres Bekenntnis zur Energiewende“, fordert Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

Postiv sieht GLOBAL 2000, dass sich die Vertreter des Klimagipfels für eine Reform des Ökostromgesetzes aussprechen, weil die aktuell untragbaren Zustände um lange Wartelisten und den stockenden Ökostromausbau beendet werden müssen. Viele Missstände in der Klimapolitik in Österreich werden mit dieser Konferenz aber leider nicht angesprochen, kritisiert Wahlmüller: „Wir müssen die schlimmsten Missstände in der Klimapolitik jetzt endlich beheben: Die thermische Sanierung stockt, weil unter anderem die Subvention des Bundes halbiert wurde, das Energieeffizienzgesetz wird mit Scheinbuchungen völlig ausgehebelt und das WIFO zeigt, dass wir 4,7 Milliarden Euro an umweltschädlichgen Subventionen vergeben. Will man sich ernsthaft für die Umsetzung der Energiewende einsetzen, dann braucht es jetzt schleunigst Antworten auf diese brennenden Fragen.“

PM: GLOBAL 2000

Foto: HB

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