Siemens wird zum Anker der deutschen Offshore-Industrie

Siemens ist Anker für Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum

(WK-intern) – Staatssekretärin Behrens begrüßt Grundsteinlegung für neue Windturbinen Produktionsstätte von Siemens in Cuxhaven

„Niedersachsen heißt Siemens willkommen”, mit diesen Worten hat heute Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens als Vertreterin der Landesregierung die Grundsteinlegung für die neue Windturbinen-Fabrik von Siemens in Cuxhaven begleitet.

In ihrer Rede unterstrich Staatssekretärin Behrens die große Bedeutung der Ansiedlung von Siemens für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen und für das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum in Cuxhaven.

Staatssekretärin Daniela Behrens: „Mit der Ansiedlung von Siemens in Niedersachsen wird die Vorreiterrolle des Landes als Wirtschaftsstandort für die deutsche Offshore-Industrie deutlich. Niedersachsen ist das Land mit Energie und Niedersachsen ist wesentlicher Treiber der Energiewende. Die neue Produktionsstätte für Windturbinen von Siemens ist dabei der wichtigste Anker für unser Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum, das derzeit in Cuxhaven entsteht.”

Weiter sagte Behrens: „Die Energiewende ist ein wichtiger Wachstums- und Jobmotor für Niedersachsen. Bereits heute sind eine Vielzahl an Firmen und Arbeitsplätzen in Niedersachsen entstanden, und dieser positive Trend setzt sich fort, wie die Ansiedlung von Siemens dokumentiert. Wenn es uns jetzt gemeinsam mit Siemens gelingt, qualifizierte Zulieferer zu gewinnen, können viele weitere zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum in Cuxhaven mit seiner unmittelbaren Anbindung an den seeschifftiefen Wasserweg bietet dafür optimale Rahmenbedingungen.”

Um diese Standortvorteile weiter zu stärken, investiere das Land kontinuierlich und vorausschauend in den Ausbau des Cuxhavener Hafens. Mit seinen Liegeplätzen, Schwerlastplattformen, Schwerlaststraßen biete der Cuxhavener Hafen hervorragende Entfaltungsmöglichkeiten für die deutsche Offshore-Industrie. Erst kürzlich erfolgte der Spatenstich für den Liegeplatz 4 und schon bald könne mit dem Bau für den Liegeplatz 9 begonnen werden. „Damit wird klar, wo das Herz der deutschen Offshore-Industrie in Zukunft schlägt, nämlich in Cuxhaven”, sagte Behrens.

Jetzt gelte es, das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum in Cuxhaven konsequent weiterzuentwickeln und u. a. auf internationalen Messen zu vermarkten. Unter bestimmten Voraussetzungen könne das Land Ansiedlungsprojekte mit verschiedenen Instrumenten fördern. Um einen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten, fördere das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Fachkräfteinitiative Qualifizierungsprojekte mit rund zwei Millionen Euro, sagte Behrens.

Maßgeblich für den künftigen Ausbau der Offshore-Windenergie seien jedoch die Ausbauziele des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, kurz EEG. Die mit dem Gesetzentwurf angestrebte gleichmäßige Verteilung des Zubaus bis 2030 werde von Niedersachsen unterstützt, betonte Behrens. Auch wenn damit der zu erwartende jährliche Zubau unter dem erforderlichen Jahreszubau liege, könne damit einem Fadenriss beim weiteren Zubau entgegengewirkt werden. „Das ist für die Offshore-Industrie von existenzieller Bedeutung”, sagte Behrens.

PM: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Die Offshore-Windindustrie / Fotot: HB

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