DNV GL führt Projektzertifizierung für Offshore-Windpark Arkona von E.ON durch

Pressebild: Skizze des Fährhafens Sassnitz, den E.ON als Logistikschwerpunkt ausgewählt hat.

Arkona ist der 14. deutsche Offshore-Windpark, der von den Zertifizierungsdiensten des DNV GL unterstützt wird

(WK-intern) – Der Auftrag umfasst die Inspektion von Fertigung, Transport, Installation und Inbetriebnahme des Windparks

Das Projekt wurde im Anschluss an die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der anfänglichen Designbewertungsphase für den Windpark in Auftrag gegeben

E.ON hat den Auftrag über die Projektzertifizierung für den neuen Offshore-Windpark Arkona an DNV GL vergeben. Das Projekt umfasst alle Inspektionsphasen von der Fertigung über Transport und Installation bis hin zur Inbetriebnahme des Windparks.

Beim Offshore-Windpark Arkona handelt es sich um einen 385-MW-Windpark vor der Küste, der zurzeit von E.ON entwickelt wird. Er soll etwa 35 km nordöstlich der Insel Rügen in der deutschen Ostsee entstehen. Das Energieunternehmen Statoil hält einen 50-prozentigen Anteil und ist von Anfang an am Projekt beteiligt. E.ON ist für den Aufbau und den Betrieb des Windparks verantwortlich. Nach der für 2019 geplanten Fertigstellung wird das Projekt erneuerbare Energie für rund 400.000 Haushalte liefern und 1,2 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen jährlich einsparen.

DNV GL arbeitet seit 2014 an diesem Projekt und war von E.ON zunächst mit der vollständigen Designbewertung der Turbinen und Offshore-Umspannstationen beauftragt worden. Während der Designbewertung sorgte DNV GL für die rechtzeitige Vorlage der Konformitätsbescheinigungen für den Basisentwurf von Windturbinen und Tragstruktur. Derzeit arbeiten DNV GL und E.ON zusammen, um die Detailplanung von sowohl Offshore-Transformatorstation als auch Turbinen und Tragstruktur abzuschließen. Ausgehend von dieser erfolgreichen Partnerschaft setzt DNV GL seine Kooperation mit E.ON bis in die Betriebsphase des Windparks hinein fort.

Arkona ist der 14. Offshore-Windpark allein in Deutschland, den DNV GL mit seinen Zertifizierungsdiensten unterstützt (von insgesamt 16 deutschen Windparks, die zurzeit in Betrieb oder in Bau sind).

Steffen Haupt, Global Head of Business Development and Sales bei DNV GL – Energy, Renewables Certification, meint: „Da der Druck zur Erzeugung sauberer Energie zu einem wettbewerbsfähigen Preis zunimmt, ist es von entscheidender Bedeutung sicherzustellen, dass die Zielsetzungen neuer Windenergieprojekte bereits in den einzelnen Phasen vor der Inbetriebnahme erreicht werden. Indem wir dieses Unternehmen von Anfang bis Ende unterstützen, können wir bestmöglich zum Erfolg dieses bedeutenden Offshore-Projekts beitragen, und wir freuen uns, dass wir mit E.ON zusammen an der Realisierung von Arkona arbeiten.“

Die strengen Inspektionen der Projektzertifizierungsphase sollen sicherstellen, dass die Annahmen der Designbewertungsphase bestätigt werden und somit das Ziel unterstützen, für den gesamten Lebenszyklus des Projekts eine optimale Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Da die Experten von DNV GL sowohl die Siemens-Turbine SWT-6.0-154, die für das Projekt geliefert wird, als auch die Komponenten anderer Hersteller typzertifiziert haben, die für den Arkona-Windpark bestimmt sind, verfügen sie über eine einmalige Kenntnis der Windparkanlagen.

Indem E.ON mit DNV GL, der weltweit größten Zertifizierungsstelle, zusammenarbeitet, hat das Energieunternehmen Zugang zu einem weltweiten Team hochqualifizierter Spezialisten und profitiert davon, dass das gesamte Projektzertifizierungsverfahren von einem einzigen Anbieter durchgeführt wird.

PM: DNV GL

Pressebild: Skizze des Fährhafens Sassnitz, den E.ON als Logistikschwerpunkt ausgewählt hat.

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