Senvion verkauft den ersten Windenergieanlagen-Prototypen mit schalloptimiertem Blattprofil

Windanlagen-Senvion / Foto: HB

Senvion unterzeichnet Vertrag für 3.4M140 mit 140-Meter Rotor

(WK-intern) – Senvion, ein führender Hersteller für Windenergieanlagen weltweit, hat einen bedingten Vertrag über die erste Windenergieanlage vom Typ Senvion 3.4M140 unterzeichnet.

Die Turbine wird bereits der dritte Prototyp sein, den Senvion mit der e-wyn GmbH & Co. KG für den Standort plant und voraussichtlich im Sommer 2017 in Betrieb gehen.

Die Installation ist für den Standort Janneby vorgesehen.

Ausgestattet ist die Senvion 3.4M140 mit einem schalloptimierten Blattprofil und einer neuen Pitchsteuerung zur Lastreduktion der Anlage. Die Serienfertigung der Senvion 3.4M140 mit Nabenhöhen von 110 und 130 Metern wird Ende 2017 beginnen. Jürgen Geißinger, CEO von Senvion, sagt: „Innovation ist für die erfolgreiche Zukunft der Windenergie unverzichtbar. Während durch die Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung der Anlagen auch windärmere Standorte von Windenergie profitieren, ist der Bedarf an zukunftsweisenden Technologien umso größer. Die lastreduzierende Pitchsteuerung der Senvion 3.4M140 sorgt für ein kosteneffizientes Design. Die Weiterentwicklung unserer Anlagen leistet dadurch einen erheblichen Beitrag zur Senkung der Stromgestehungskosten – und damit zur Konkurrenzfähigkeit der Windenergie.“

Hendrik Böschen, Geschäftsführer von Senvion Deutschland, sagt: „Gerade für Deutschland ist dieser Anlagentyp besonders effizient. Die Windstärken, die wir an vielen Standorten im ganzen Land beobachten, passen genau auf das Leistungsspektrum der Senvion 3.4M140.“ Aufgrund seines größeren Rotors im Vergleich zu Vorgängermodellen eignet sich der Turbinentyp besonders für Schwachwindstandorte.

Senvion hatte den Anlagentyp 3.4M140 auf der HUSUM Wind im September 2015 vorgestellt. Das eigenangefertigte optimierte Rotorblatt mit integrierten Serrations vermindert zudem den Schallleistungspegel der Windenergieanlagen.

PM: Senvion

Senvion Windanlagen / Foto: HB

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