Quartalsbericht Q1 2016 von wind7 veröffentlicht

wind 7 AG veröffentlicht mit Bericht zum ersten Quartal 2016 erstmals Konzernzahlen

  • Konzernumsatz auf 1,8 Mio. € angewachsen
  • Stromproduktion aufgrund Torremejia-Verkauf und schlechter Windverhältnisse bei nur 353 T€
  • Betrieb und Service legt auf 1.299 T€ zu
  • StiegeWind GmbH erreicht Rekordquartalumsatz von 1.090 T€
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) bei – 69 T€

(WK-intern) – Die wind 7 Aktiengesellschaft hat mit ihrem heute veröffentlichten Quartalsbericht für die ersten drei Monate 2016 erstmals Konzernzahlen veröffentlicht.

Nach dem Verkauf des Solarparks Torremejia im vergangenen Jahr konnten die mit der Transaktion erhaltenen liquiden Mittel bisher nur teilweise reinvestiert werden.

Dementsprechend reduzierte sich der Konzernumsatz im Bereich Stromproduktion von 501 T€ im ersten Quartal 2015 auf 353 T€ in den ersten drei Monaten 2016, zumal auch das vergleichsweise schlechte Windangebot im Berichtszeitraum zu geringen Umsatzerlösen der Windenergieanlagen führte. Demgegenüber ergab sich im Bereich Betrieb und Service ein Zuwachs um 7,7 % von 1.206 T€ auf 1.299 T€. Dieser vergleichsweise überschaubare Zuwachs ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die StiegeWind im Vorjahr im ersten Quartal wegen zahlreicher Großkomponentenwechsel das stärkste Quartal im Gesamtjahr verbuchte, das mit dem ersten Quartal 2016 nun leicht übertroffen werden konnte. Aufgrund der noch nicht wieder reinvestierten Mittel aus dem Torremejia-Verkauf und vor dem Hintergrund der durch das geringe Windangebot verursachten vergleichsweise schlechten Produktionsergebnisse der Windenergieanlagen, verzeichnete die wind 7 – Gruppe im ersten Quartal 2016 einen Fehlbetrag vor Steuern (EBT) von – 69 T€. Der Konzernumsatz erhöhte sich dagegen, auch weil aufgrund geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen bisher nicht als Umsatz gebuchte Erträge als sonstige Umsätze gebucht werden mussten, im ersten Quartal 2016 auf 1.820 T€ nach 1.708 T€ im Vorjahreszeitraum.

Im weiteren Jahresverlauf rechnet die wind 7 AG aufgrund der in den folgenden Quartalen zu erwarteten gleichmäßigeren Entwicklung insbesondere der StiegeWind GmbH, mit größeren Zuwächsen im Bereich Betrieb und Service. Im Bereich Stromproduktion konnte die neu gewonnene Liquidität bisher erst partiell für den Kauf des Solarparks in Giengen genutzt werden, zudem ist davon auszugehen, dass der am 26. Januar 2016 gemeldete, damals noch unter Vollzugsbedingungen stehende, Kauf einer VESTAS V 80- Windenergieanlage mit einer Nennleistung von 2,0 MW in Schweringen (Niedersachsen) mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2015 wie im Geschäftsbericht dargestellt wohl nicht durchgeführt wird.

„Beim Ergebnis konnten die aufgrund des Verkaufs des PV Parks Torrremejia weggefallenen Zinserlöse noch nicht kompensiert werden, da wir im noch laufenden Investitionsprozess im Bereich Stromproduktion zugunsten mittelfristig und langfristig höherer Renditen auf kurzfristige Schnellschüsse verzichtet haben“ erläutert Veit-Gunnar Schüttrumpf, Vorstand der wind 7 AG. Man sei bei allen geprüften Projekten bei den strikten Auswahlkriterien der wind 7 AG geblieben. Insofern und aufgrund vergleichsweise schwacher Windwerte verzeichne der wind 7 – Konzern im ersten Quartal 2016 einen Fehlbetrag von – 71 T€ und werde wohl auch im zweiten und dritten Quartal 2016 wegen der hier in der Regel schwachen Windsituation rote Zahlen vorlegen. Im vierten Quartal sollten dann die wachsenden Erträge aus den Tochtergesellschaften diese Verluste überkompensieren und für schwarze Zahlen sorgen.

„Entscheidend wird aber bleiben, wie schnell im Bereich Stromproduktion den Investitionskriterien genügende Projekte identifiziert werden können. Dennoch gilt hier ganz klar der Grundsatz Qualität geht vor Geschwindigkeit! Zudem prüfen wir, ob wir das Wachstumstempo der StiegeWind aufgrund sich bietender Marktchancen kurzfristig noch einmal intensivieren. Das würde dann zwar möglicherweise aufgrund entstehender Vorlaufkosten für Personal, Material und Vertrieb das Ergebnis der StiegeWind und damit auch des wind 7 – Konzerns in 2016 ebenfalls belasten. Wir würden das aber nur dann machen, wenn wir aufgrund einer solchen Entscheidung mit entsprechend besseren Ergebnissen in den Folgejahren rechnen könnten“, so Schüttrumpf.

Der vollständige freiwillige Bericht zum ersten Quartal 2016 steht ab 14:30 Uhr auf der Homepage der wind 7 AG unter www.wind7.com im Bereich Investor Relations / Investorenservice / Geschäftsberichte zum Download bereit. Der freiwillige Bericht über das erste Halbjahr 2016 wird am 25. August 2016 veröffentlicht.

Zur wind 7 Aktiengesellschaft:
Im Bereich Betrieb und Service betreibt und/oder überwacht die wind 7 AG als unabhängiger Betriebsführer für ihre Kunden momentan über 150 Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Deutschland und handelt zudem mit Großkomponenten für Windenergieanlagen. Mit ihrer 24h/7Tage-Datenfernüberwachung ermöglicht die wind 7 AG als Dienstleister für Serviceunternehmen der Windenergiebranche eine lückenlose Überwachung von derzeit über 100 Windenergieanlagen in verschiedenen Ländern. Die Tochtergesellschaft StiegeWind GmbH erbringt zudem herstellerunabhängig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten für Windenergieanlagen in ganz Deutschland.
Im Bereich Stromproduktion betreibt die wind 7 AG derzeit direkt und über Tochtergesellschaften sechs Windenergieanlagen in Deutschland mit einer Nennleistung von 7,2 MW und Photovoltaikanlagen in Deutschland mit einer Leistung von zusammen knapp 1,3 MWp.
Darüber hinaus erwirbt, vermittelt und/oder projektiert die wind 7 AG im Bereich Transaktionen in Deutschland für sich oder Dritte regelmäßig Windenergie- und/oder Photovoltaikanlagen.

PM: wind 7 Aktiengesellschaft

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