Neue Enercon E-101 für den Windpark Heldrungen

Spatenstich im Windpark Heldrungen in Thüringen

Symbolischer Spatenstich für die Erweiterung des Windparks Heldrungen

(WK-intern) – Zusammen mit dem Bürgermeister von Heldrungen, dem Enercon Bauleiter sowie einem Grundstückseigentümer setzte die Windenergiefirma Sabowind am 24.05.2016 symbolisch den ersten Spatenstich für die Bauarbeiten im Windpark Heldrungen/Braunsroda.

Mitte April hat der Projektentwickler die Baugenehmigung vom Kyffhäuserkreis erhalten und erweitert den Windpark Heldrungen von fünf auf insgesamt acht Windräder.

Bauausführung
Unter Projektleitung der Sabowind GmbH aus Freiberg werden im Windpark Heldrungen bis zum Jahresende drei Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 7.700 Kilowatt entstehen. Sabowind-Geschäftsführer Dr. Rainer Sack und Mandy Bojack sowie Sabowind Bauleiter Maik Hoffmann trafen sich am 24.05.2016 mit Norbert Enke, Bürgermeister von Heldrungen, Steffen Scharle, Enercon Bauleiter und Georg von Bismarck, Grundstücksverpächter, im Windgebiet. Dort legten sie mit einem symbolischen Spatenstich gemeinsam Hand an für Fundamente, die hier in Kürze entstehen sollen. Gebaut werden zwei Windenergieanlagen vom Typ Enercon E-92 mit 138 Meter Nabenhöhe und eine Enercon-Anlage vom Typ E-115 mit 135 Meter Nabenhöhe. „Wir tragen als Gesellschaft Verantwortung gegenüber unseren Kindern, Enkelkindern und allen zukünftigen Generationen und müssen bestrebt sein möglichst umweltfreundliche Energie bereit zu stellen“, so Sack.
Für den Bau der Infrastruktur wurden Unternehmen aus der Region eingebunden. Noch in diesem Monat werden die Arbeiten für die Fundamente aufgenommen. Von Juli bis September erfolgt die Turmmontage, sodass die Anlagen bis Ende des Jahres ihren Betrieb aufnehmen können. Die Bauarbeiten im Windpark werden während der gesamten Bauphase ökologisch betreut. Sabowind ist Generalübernehmer und wird die Windenergieanlagen anschließend auch betreiben. Nach Errichtung des Windparks übernimmt die Sabowind Service GmbH das technische und kaufmännische Management.

Bachrenaturierung des Helderbachs und Hochwasserschutz
Die Errichtung von Windenergieanlagen ist nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigungspflichtig. Bevor eine solche Genehmigung erteilt wird, muss der Antragsteller in einem langwierigen Verfahren nachweisen, dass das Bauvorhaben mit den Natur- und Umweltschutzgesetzen in Einklang steht. Etwaige Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft müssen durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Als Kompensationsmaßnahme für den Windpark Heldrungen/Braunsroda wird die Sabowind den Helderbach zwischen Heldrungen und Hauteroda renaturieren. Die Bachrenaturierung verbessert zum einen den ökologischen Gewässerzustand und dient gleichzeitig dem Hochwasserschutz. Zur Aufwertung des Landschaftsbildes wird die Sabowind eine Feldhecke in Hauteroda mit einer Fläche von über 3.000 Quadratmeter anlegen. Zusätzlich wird der Projektierer eine Streuobstwiese von vier Hektar Fläche entbuschen und 50 heimische Obstbäume anpflanzen und dauerhaft pflegen. Damit entsteht ein ökologisch wertvoller Lebensraum für Flora und Fauna. Um die Wertschöpfung vor Ort zu erhöhen, ist Sabowind als zertifizierter Partner der ThEGA bestrebt, regionale Unternehmen bei der Umsetzung der Arbeiten einzubinden.

Regionale Wertschöpfung
Neben der Zahlung von Gewerbesteuer engagiert sich Sabowind für verschiedene gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde Heldrungen über die gesamte Betriebszeit hinweg. So möchte der Windkraftprojektierer zusammen mit den Grundstückseigentümern Georg von Bismarck und Hubertus Fehring, die Schmücke-Grundschule, die Bibliothek Heldrungen, den Mittelaltermarkt sowie die Feuerwehr Heldrungen unterstützen und gleichzeitig den Ausbau und den Erhalt der Spielplätze in der Gemeinde fördern. „Der Windpark Heldrungen ist ein gutes Beispiel dafür, dass in enger Zusammenarbeit mit der Kommune ein Weg gefunden wird, die Energiewende aktiv umzusetzen. Von den Investitionen in das Projekt profitiert unsere Gemeinde auch wirtschaftlich, weil Kompetenzen und Wertschöpfungen weitestgehend vor Ort bleiben“, so Enke. „Sofern unser derzeit laufender Antrag nach BImSchG für eine Enercon E-101 auf Reinsdorfer Flur vom Landratsamt Kyffhäuserkreis bewilligt wird, werden wir die Gemeinde Reinsdorf ebenso unterstützen“, so Bojack.

PM:  Sabowind

Foto (v.l.) Dr. Rainer Sack und Mandy Bojack, Geschäftsführer Sabowind GmbH, Norbert Enke, Bürgermeister von Heldrungen, Georg von Bismarck, Grundstückseigentümer, Steffen Scharle, Bauleiter Enercon und Maik Hoffmann, Bauleiter Sabowind GmbH.

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