Umweltminister Jörg Vogelsänger im Müllkraftwerk Rüdersdorf

Abfallverbrennungsanlage IKW Ruedersdorf / Presebild: Vattenfall © 2016 (C)2009 Thomas Weber, all rights reserved

Änderungsgenehmigung übergeben

(WK-intern) – Der Brandenburgische Umweltminister Jörg Vogelsänger hat am heutigen Freitag Vattenfalls Industriekraftwerk (IKW) Rüdersdorf besucht und vor Ort den Bescheid über die Änderungsgenehmigung an Dr. Martin Reymann, technischer Geschäftsführer des IKW, übergeben.

Seit Januar 2009 produziert das IKW Rüdersdorf (im Bild) Strom durch die thermische Verwertung von Abfall.

Mit der jetzt genehmigten Erweiterung des Abfall-Annahmekatalogs kann künftig auch Hausmüll aus den umliegenden Landkreisen angenommen werden.

Dadurch werden die Transportwege verkürzt und die Brennstoffversorgung der Anlage auf Dauer gesichert.

Dr. Martin Reymann erläutert: “Das Genehmigungsverfahren wurde konstruktiv begleitet durch eine Projektgruppe aus Vertretern der Gemeinde Rüdersdorf, von Bürgerinitiativen und aus dem IKW. Wir haben die Anlage durch zusätzliche Technik optimiert und halten so den erst ab 2019 geltenden niedrigeren Grenzwert für Stickoxide (NOx) bereits heute ein. Unsere Emissionswerte sind online unter www.ikw-rüdersdorf.de im Internet für jedermann einsehbar.”

“Durch die energetische Verwertung solcher Abfälle in geografischer Nähe zum Abfallsammelgebiet ist eine Direktanlieferung mit den Sammelfahrzeugen möglich”, unterstreicht Minister Vogelsänger: “Zusätzliche Kosten und Verkehrsbelastungen, die mit der Umladung oder dem Ferntransport der Abfälle verbunden wären, können vermieden werden.”

Das IKW Rüdersdorf ist seit 2009 in Betrieb, kommt seitdem auf über 50.000 Betriebsstunden und hat dabei rund 1,6 Mio. Tonnen Abfall verwertet.

PM: Vattenfall

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