Speicherförderung hilft Energiewende

Der Jahresbericht 2016 zum Speichermonitoring

RWTH Aachen veröffentlicht Monitoringbericht zu KfW-geförderten Speichern in Deutschland

(WK-intern) – Förderprogramm hat relevanten Markt geschaffen – Speicher machen Netzkapazitäten frei und erleichtern Integration der Photovoltaik

Berlin – Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen hat heute neue Untersuchungsergebnisse zum Speicherförderprogramm der Bundesregierung veröffentlicht.

Demnach haben die anspruchsvollen Fördervoraussetzungen der KfW-Bank einen messbar positiven Einfluss auf die gesamte Marktentwicklung entfaltet. So sind die Preise für Solarstromspeicher in den vergangenen drei Jahren deutlich gesunken, bei Speichern auf Lithiumbasis sogar um jährlich bis zu 18 Prozent. Gleichzeitig liefern Solarstromspeicher ein hohes Maß an Netzdienlichkeit und helfen damit der Energiewende. Für seine Studie hat das Institut die Daten von über 10.000 geförderten Solarstromspeichern ausgewertet.

„Wir begrüßen die Ergebnisse des Speichermonitorings, die unsere eigenen Schlussfolgerungen bestätigen“, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). „Die Studie zeigt: Solarstromspeicher haben positive volkswirtschaftliche Effekte.“ So lässt sich bei gleichbleibendem Netzausbau deutlich mehr Photovoltaik-Leistung integrieren. Dank der Solarstromspeicher speisen die im Rahmen des Speicherprogramms installierten Photovoltaik-Anlagen von ihren 75 Megawatt Gesamtleistung nur maximal 45 Megawatt ins Netz ein.

Das erste Förderprogramm der Bundesregierung von Mai 2013 bis Ende 2015 hat Solarstromspeichern zum technologischen Durchbruch verholfen. Seit März 2016 ist ein neues Förderprogramm verfügbar. Durch die verschärften Fördervoraussetzungen erhöht sich laut RWTH Aachen die Aufnahmefähigkeit der Netze um den Faktor zwei. Solarstromspeicher sorgen außerdem für mehr Unabhängigkeit und machen es möglich, den Großteil des selbsterzeugten Solarstroms dann zu verbrauchen, wenn er benötigt wird. In Deutschland sind bereits mehr als 35.000 Solarstromspeicher installiert.

Der Jahresbericht 2016 zum Speichermonitoring ist unter www.speichermonitoring.de verfügbar (Kurzlink direkt zur Studie: http://bsw.li/1XEkrAZ)

Informationen über Solarstromspeicher, das Förderprogramm sowie einen kurzen Infofilm gibt es auf www.die-sonne-speichern.de

PM: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

Bild: Der Jahresbericht 2016 zum Speichermonitoring

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