Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen

Energiewendevertrag Im Rahmen des traditionellen Treffens der deutschsprachigen UmweltministerInnen stehen heute in Melk Themen wie der europäischer Energiewendevertrag auf der Agenda. / Pressebild

UmweltministerInnen-Treffen in Melk zur Umsetzung des Klimaabkommens

(WK-intern) – Klimawandel lässt sich nur durch Wende in der Energiepolitik bewältigen

PM: Pressebild

„Die Energiewende ist ein Gebot der Stunde. Nur mit einer zukunftsorientierten Energiepolitik können wir den Klimawandel bewältigen“, betonte Umweltminister Andrä Rupprechter beim Treffen der deutschsprachigen UmweltministerInnen.

Mit einem Energiewendevertrag sollte die Forcierung von erneuerbaren Energien auch im EU-Recht verankert werden, so der Minister.

Zentrales Thema der Tagung, die heuer auf Einladung von Rupprechter in Wien und Niederösterreich stattfand, war die Umsetzung des Klimaabkommens von Paris.

Deutschlands Umweltministerin Barbara Hendricks, Sharon Dijksma aus den Niederlanden (derzeit Vorsitzende des EU-Umweltministerrates), Carole Dieschbourg (Luxemburg), Doris Leuthard (Schweiz), Marlies Amann-Marxer (Liechtenstein) und Rupprechter bekräftigten in einer gemeinsamen Presseerklärung die Bedeutung des Abkommens. Damit sei der Grundstein für „einen Ausstieg aus fossilen Energien und eine langfriste Vison einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft“ gelegt.

Weiters heißt es: „Die Herausforderungen zur Bewältigung des Klimawandels und der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen lassen sich langfristig nur durch eine Wende in der Energiepolitik realisieren: das bedeutet einen Ausbau der erneuerbaren Energien und die Förderung von Energieeffizienz und Energieeinsparung. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz leisten einen Beitrag zur Verminderung der Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Der erneuerbare Energiesektor sowie die Energieeffizienzbranchen tragen zur Wertschöpfung und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei.“

Niederösterreichs Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, derzeit Vorsitzender der Landes-Umweltreferentenkonferenz betont: „Wir zeigen: Die Kraft der Umsetzung liegt in den Regionen, Niederösterreich hat die Energiewende schon geschafft. Seit kurzem erzeugen wir 100 Prozent unseres Stromverbrauchs sicher und sauber aus Erneuerbarer Energie, aus Wind, Wasser, Biomasse und der Kraft der Sonne. Dafür waren klare Rahmenbedingungen der Politik und eine große Begeisterung der Bevölkerung notwendig, in Niederösterreich ist eine richtiggehende Energiebewegung entstanden. Das hat uns schon viel an internationaler Anerkennung eingebracht, es ehrt uns, unser Erfolgsmodell auch den deutschsprachigen Ministern präsentieren zu können.“

PM: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

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