Auffälligkeit bei Fassbeprobung im AKW-Kraftwerk Krümmel

Atomfässer haben ihr Eigenleben, sie platzen einfach auf / Pressebild: Vattenfallen
Atomfässer haben ihr Eigenleben, sie platzen einfach auf / Pressebild: Vattenfallen
Atomfässer haben ihr Eigenleben, sie platzen einfach auf, man erinnert sich dabei an Frau Merkel: “die Asse ist sicher”, hatte sie gesagt …, wahrscheinlich meinte sie “Todsicher”. Hersteller von den Fässern garantieren für drei Jahre, und es geht nur um schwach und mittel-belastete Radioaktivität. So ist unsere Politik, “wir schaffen das”, “wir machen das von Innen heraus”, die dümmsten Floskeln, sie könnte aus US-Amerika sein, “Yes we can”, doch was? doch viel näher liegt die ex-DDR, nicht die Menschen die uns die Einheit errungen haben, nein die Antreiber und Führer, die gar nicht geblickt haben was der Zeitgeist ist … mein hochverehrte Herr Bosbach, Du konntest Klartext reden, Dich kann ich verstehen …, wo bist Du? / Pressebild: Vattenfallen

In Vorbereitung einer Konditionierungskampagne im Kernkraftwerk Krümmel wurden 478 Fässer mit Filterkonzentraten und 480 Fässer mit Verdampferkonzentraten beprobt.

(WK-intern) – Die Beprobung fand in einer lüftungstechnischen Einhausung mittels fernhantierter Geräte statt, das Beprobungsverfahren wurde durch Gutachter der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde begleitet.

957 Fässer blieben bei der Beprobung unauffällig, bei einem Fass mit Filterkonzentrat quollen nach dem Öffnen ca. 20 Kilogramm des Fassinhaltes heraus und sammelten sich auf dem Boden innerhalb der Umhausung.

Das Fass war nicht beschädigt und ohne Korrosionsspuren, eine leichte Deckelwölbung des Fasses war feststellbar. Das herausgequollene Filterkonzentrat wurde in einem weiteren Fass gesammelt. Sowohl während des Öffnens des Fasses als auch während der Sammlung des Filterkonzentrates auf dem Boden wurden keine Aerosolmesswerte oberhalb der Erkennungsgrenze ermittelt. Die Mitarbeiter im Kraftwerk waren nicht gefährdet.

Vattenfall hat die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde über diese Auffälligkeit informiert. Der Grund für die Volumenzunahme im Fass konnte bislang nicht ermittelt werden. Die weitere Ursachenklärung erfolgt in enger Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde. Nach derzeitiger Einschätzung erfüllt der beschriebene Vorgang nicht die Kriterien eines Meldepflichtigen Ereignisses. Sollte sich im Zuge der weiteren Untersuchungen jedoch eine andere Einschätzung ergeben, würde eine entsprechende Meldung nachgeholt werden.

Im Rahmen der Konditionierungskampagne werden die Fässer bzw. der Fassinhalt in Gusscontainer umgefüllt, die zur Endlagerung im Endlager Schacht Konrad bestimmt sind.

Im Kernkraftwerk Krümmel befinden sich derzeit 1.332 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall aus dem Kraftwerksbetrieb (Filterkonzentrate, Verdampferkonzentrate, Mischabfälle und Einzelkomponenten).

PM: Vattenfall

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