SMA Solar Technology AG im ersten Quartal 2016 in allen Kernsegmenten profitabel

Key_Visual_Q1_webÜberblick Q1 2016:

(WK-intern) – Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet.

Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet.

  • Umsatz steigt auf 253,8 Mio. Euro (Q1 2015: 226,3 Mio. Euro) und liegt über Vorstandsprognose
  • Positives operatives Ergebnis (EBIT) von 25,3 Mio. Euro (Q1 2015: –5,4 Mio. Euro), alle Kernsegmente profitabel
  • Auslandsanteil erneut deutlich ausgebaut auf 92,4 Prozent (Q1 2015: 88,0 Prozent)
  • Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 49,9 Prozent (31.12.2015: 49,1 Prozent), hohe Nettoliquidität von 323,4 Mio. Euro (31.12.2015: 285,6 Mio. Euro) und Kreditlinie von 100 Mio. Euro
  • Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016

Der Umsatz der SMA Gruppe stieg im ersten Quartal 2016 um 12,2 Prozent auf 253,8 Mio. Euro (Q1 2015: 226,3 Mio. Euro) und übertraf die Prognose des Vorstands von 235 Mio. Euro bis 240 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 25,3 Mio. Euro (Q1 2015: –5,4 Mio. Euro) innerhalb der Vorstandsprognose von 23 Mio. Euro bis 27 Mio. Euro. Mit einem Umsatzwachstum um mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das Segment der gewerblichen Photovoltaikanlagen (Commercial) größter Wachstumstreiber und kehrte gleichzeitig zur Profitabilität zurück. Die Segmente für Hausdachanlagen (Residential) und solare Großkraftwerke (Utility) sowie das Service-Geschäft entwickelten sich stabil und waren ebenfalls profitabel. Der erneut gestiegene Auslandsanteil am Umsatz von 92,4 Prozent (Q1 2015: 88,0 Prozent) reflektiert die hervorragende internationale Positionierung der SMA Gruppe. SMA erhöhte im ersten Quartal 2016 die verkaufte Solar-Wechselrichter-Leistung um 21,3 Prozent auf 2,1 GW (Q1 2015: 1,7 GW).

Aufgrund des gestiegenen Absatzes und der Reduktion der Fixkosten verbesserte sich das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im ersten Quartal des Geschäftsjahrs deutlich auf 42,1 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 16,6 Prozent; Q1 2015: 13,4 Mio. Euro, 5,9 Prozent). Das Konzernergebnis betrug 18,8 Mio. Euro (Q1 2015: –7,9 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 0,54 Euro (Q1 2015: –0,23 Euro).

Der Brutto-Cashflow verbesserte sich im Berichtszeitraum erheblich auf 40,6 Mio. Euro (Q1 2015: 16,1 Mio. Euro). Die Nettoliquidität stieg auf 323,4 Mio. Euro (31.12.2015: 285,6 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 49,9 Prozent (31.12.2015: 49,1 Prozent) verfügt SMA über eine komfortable Eigenkapitalausstattung und weist eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Die hohe Bonität von SMA unterstreicht zusätzlich ein Ende April mit einem Konsortium aus der Commerzbank, der Deutschen Bank und der Hessischen Landesbank abgeschlossener Kredit in Höhe von 100 Mio. Euro zur langfristigen Sicherung der Finanzierung des Umlaufvermögens. Den dadurch gewonnenen zusätzlichen finanziellen Handlungsspielraum wird SMA nutzen, um das Servicegeschäft im Bereich der Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen (O&M-Geschäft) weiter auszubauen und damit die Umsatz- und Ertragsbasis noch weiter zu diversifizieren.

„SMA hat im ersten Quartal 2016 den Weg zu mehr Wachstum und einer nachhaltigen Profitabilität erfolgreich fortgesetzt. Wir verfügen über eine ausgewogene Umsatzverteilung über alle Segmente und Regionen hinweg und haben in allen Segmenten des Kerngeschäfts ein positives Ergebnis erzielt. Unsere im April eingegangene strategische Partnerschaft mit Tigo Energy ermöglicht es uns zusätzlich, den wachsenden Markt für Smart-Modultechnik zu erschließen. Dieser Markt war uns bisher verschlossen. SMA hat durch diesen strategischen Schritt das Fundament für weiteres Wachstum insbesondere in den Segmenten Residential und Commercial gelegt und wird in den nächsten Monaten eine hochflexible und kostengünstige Lösung für die Leistungsoptimierung von Solarmodulen weltweit vermarkten“, erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon.

Der SMA Vorstand bestätigt seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Sie sieht einen Umsatz von 950 Mio. Euro bis 1.050 Mio. Euro und eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) auf 80 Mio. Euro bis 120 Mio. Euro vor. Die Prognose wird von einem hohen Auftragsbestand von 691,6 Mio. Euro zum Ende des ersten Quartals 2016 gestützt.

Die Quartalsmitteilung Januar bis März 2016 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.


Über SMA 

Die SMA Gruppe ist mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro im Jahr 2015 Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern, einer zentralen Komponente jeder Solarstromanlage, und bietet innovative Schlüsseltechnologien für künftige Energieversorgungsstrukturen an. Sie hat ihren Hauptsitz in Niestetal bei Kassel und ist in 20 Ländern vertreten. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. SMA verfügt über eine breite Produktpalette, die weltweit den passenden Wechselrichter für alle Modultypen und Leistungsgrößen bietet: für kleine Hausdachanlagen, große Solarparks, netzgekoppelte Anlagen sowie Insel- und Hybridsysteme. Darüber hinaus bietet SMA Systemtechnik für unterschiedliche Batterietechnologien und Leistungsgrößen an und kooperiert mit namhaften Batterieherstellern sowie Unternehmen der Automobilindustrie. Die Technologie von SMA ist durch rund 700 Patente und eingetragene Gebrauchsmuster geschützt. Das Angebot wird durch umfangreiche Serviceleistungen und die operative Betriebsführung von solaren Großkraftwerken abgerundet. Die Muttergesellschaft SMA Solar Technology AG ist seit 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (S92) notiert und aktuell als einziges Unternehmen der Solarbranche im TecDAX gelistet.
SMA Solar Technology AG

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