Sachsens Windbranche protestiert gegen aktuellen EEG-Entwurf

Pressebild: BWE Sachsen
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Bundesweiter Aktionstag gegen Ausbremsen der Windenergie am 10. Mai – Demo vor der Staatskanzlei

(WK-intern) – Am 10. Mai protestieren Vertreter von Sachsens Windenergiebranche vor der Staatskanzlei gegen das geplante massive Ausbremsen der Windenergie durch die Bundesregierung.

Die Demonstration ist Teil eines bundesweiten Aktionstages des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V. (BEE) unter Beteiligung des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE) in allen Landeshauptstädten gegen die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Drosselung des Windenergieausbaus.

Diese gefährdet 150.000 Arbeitsplätze und weist mit Blick auf das Pariser Klimaschutzabkommen in die völlig falsche Richtung. Deutschland müsste gemäß seinen internationalen Verpflichtungen beim Ausbau der Erneuerbaren sogar das Tempo erhöhen, statt wie aktuell geplant auf die Bremse zu treten.

Der aktuell diskutierte Entwurf für das EEG 2016 verhindert nicht zuletzt auch, dass der Freistaat Sachsen seine, wenn auch im Vergleich bescheidenen Ausbauziele für die Windenergie umsetzen kann. Wird die Gabriel-Bremse Gesetz, so gefährdet dies massiv die 5.000 Arbeitsplätze in Sachsens klein- und mittelständisch geprägter Windbranche.

Die Demonstranten fordern daher im Vorfeld der Sonderministerpräsidentenkonferenz am 12. Mai 2016: Energiewende retten! Den Ausbau von Erneuerbaren zügig fortsetzen! Die Organisatoren bauen darauf, dass sich Ministerpräsident Stanislav Tillich bei dem Treffen, an dem auch Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Kanzlerin Angela Merkel teilnehmen, für die Interessen Sachsens und der Beschäftigten der Branche einsetzt.

PM: BWE Sachsen

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