Phoenix Solar AG legt Zahlen für das erste Quartal 2016 vor

Pressebild: Phönix Solar
Pressebild: Phönix Solar

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute die Mitteilung über das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2016 vor.

  • Konzernumsatz gegenüber Vorjahresquartal verdoppelt, EBIT konstant, starker Mittelzufluss
  • Freier Auftragsbestand bei rund 189 Mio. EUR
  • Prognose für 2016 bestätigt
  • Verkauf eines der beiden Kraftwerke im Eigenbestand angebahnt

(WK-intern) – In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2016 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 9,9 Mio. EUR (Q1/2015: 4,9 Mio. EUR).

Nach Fertigstellung mehrerer großer Photovoltaikkraftwerke in den USA treten neu akquirierte Projekte jetzt in ihre Anlaufphase. Mit weiterem Umsatzwachstum in signifikantem Umfang wird ab dem zweiten Quartal gerechnet.

Das Segment Kraftwerke erzielte einen Umsatz von 8,8 Mio. EUR (Q1/2015: 2,5 Mio. EUR). Im Quartal steuerte Segment Kraftwerke 88,9 Prozent (Q1/2015: 50,7 Prozent) zum Konzernumsatz bei, das Segment Komponenten & Systeme folglich 11,1 Prozent (Q1/2015: 49,3 Prozent). Es setzte 1,1 Mio. EUR um (Q1/2015: 2,4 Mio. EUR).

Die Rohertragsmarge erreichte 6,8 Prozent (Q1/2015: 18,0 Prozent). In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 hatten der Verbrauch einer Gewährleistungsrückstellung sowie die Auflösung von Sicherheitsreserven den Materialaufwand reduziert, so dass ein außerordentlicher, höherer Rohertrag entstand. Im ersten Quartal 2016 hingegen war der Materialaufwand zusätzlich durch einmalige nachlaufende Kosten aus einem Projekt belastet.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) war daher mit -2,5 Mio. EUR gegenüber dem ersten Quartal 2015 leicht verbessert (Q1/2015: -2,6 Mio. EUR). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) betrug -24,9 Prozent (Q1/2015: -52,5 Prozent).

Entsprechend blieb auch das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis mit -3,7 Mio. EUR hinter dem des Vorjahresquartals zurück (Q1/2015: -3,4 Mio. EUR). Bezogen auf eine durchschnittliche Anzahl von 7.372.700 Aktien resultiert daraus ein Ergebnis je Aktie in Höhe von -0,50 EUR (Q1/2015: -0,46 EUR).

Auftragsbestand zum Ende des Quartals
Zum 31. März 2016 betrug der freie Auftragsbestand (ohne bereits fakturierte Aufträge) 189,4 Mio. EUR (31. März 2015: 131,2 Mio. EUR). Hierin ist allerdings, wie bereits mitgeteilt, ein Auftrag enthalten, für den seit geraumer Zeit keine Baufreigabe erteilt wurde. Dennoch sind damit große Teile des für 2016 erwarteten Umsatzes durch bestehende Aufträge vertraglich gesichert. Der Auftragsbestand (einschließlich bereits fakturierter Leistungen) stieg ebenfalls deutlich auf 258,4 Mio. EUR am 31. März 2016 an (31. März 2015: 142,3 Mio. EUR).

Cashflow
Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2,9 Mio. EUR war deutlich verbessert gegenüber dem ersten Quartal 2015, als ein Mittelabfluss von 2,4 Mio. EUR entstand. Dazu trugen insbesondere der Abbau von kurzfristigen Forderungen um 5,0 Mio. EUR auf 11,4 Mio. EUR (31. Dezember 2015: 16,4 Mio. EUR) und die Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten um 2,0 Mio. EUR auf 23,3 Mio. EUR (31. Dezember 2015: 23,1 Mio. EUR) bei. Zusammen mit einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2,3 Mio. EUR stieg der Zahlungsmittelbestand um 5,1 Mio. EUR von 4,9 Mio. EUR auf 10,0 Mio. EUR.

Eigenkapital
Das Konzerneigenkapital ging im Wesentlichen aufgrund des negativen Periodenergebnisses weiter zurück. Es betrug zum 31.März 2016
-11,3 Mio. EUR (31. Dezember 2015: -7,6 Mio. EUR). Da die Bilanzsumme in Höhe von 54,1 Mio. EUR nur wenig höher lag als zum 31. Dezember 2015 (53,4 Mio. EUR), fiel die Konzerneigenkapitalquote von -14,1 Prozent zum 31.12.2015 auf -21,0 Prozent. Der Konzern ist jedoch keine eigenständige rechtliche Einheit. Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital des nach HGB übergeleiteten Abschlusses der Phoenix Solar Aktiengesellschaft, als der Muttergesellschaft des Phoenix Solar Konzerns. Dieses belief sich zum 31. März 2016 auf 4,4 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 8,8 Prozent entspricht (31. Dezember 2015: 6,6 Mio. EUR, entsprechend 12,3 Prozent).

Sonstiges

Phoenix Solar hat am 26 April 2016 mit der Firma Obton Solenergi Ninna, einer dänischen Investmentgesellschaft, die sich auf Investitionen in Photovoltaikanlagen in Deutschland und Frankreich spezialisiert hat, einen Vertrag geschlossen. Obton wird demzufolge alle Anteile der Projektgesellschaft Bâtisolaire 3 SAS in Frankreich erwerben. Die Vereinbarung steht noch unter verschiedenen Bedingungen. Die Parteien erwarten aber deren Erfüllung und den Vollzug des Vertrags bis zum Ende des zweiten Quartals 2016. Da Phoenix Solar sich nicht als Energieversorger versteht, zählen die im Bestand befindlichen Kraftwerke nicht zum Kerngeschäft. Der Erlös soll überwiegend zur Schuldentilgung verwandt werden

Ausblick
Auch vor dem Hintergrund des weiter starken Marktwachstums bestätigt der Vorstand die Prognose für 2016. Unverändert werden für das Gesamtjahr 2016 Umsatzerlöse in einem Korridor von 180 bis 210 Mio. EUR und ein EBIT von zwischen 2 und gut 4 Mio. EUR erwartet.

Der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG, Tim P. Ryan, erklärte: “Unsere Kunden schätzen unverändert unseren Ansatz hoher Zuverlässigkeit und hoher Qualität. Unser wichtigster Wettbewerbsvorteil bleibt unsere Fähigkeit, hochwertige Photovoltaik-Kraftwerke termin- und budgetgerecht zu planen und zu bauen. Wir arbeiten weiter daran, das Kerngeschäft zu stärken und unsere qualifizierten Teams in den USA, Asia/Pacific und Middle East, unseren wichtigsten Märkten, auszubauen. Dabei behalten wir aber die Kosten sehr genau im Auge. Daher sind wir zuversichtlich, unsere Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 einzuhalten und unseren Weg nachhaltigen und profitablen Wachstums fortzusetzen.”

Quartalsmitteilung
Die neu konzipierte, kompakte Quartalsmitteilung über die ersten drei Monate 2016 erscheint heute, am 4. Mai 2016, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolar-group.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

Über die Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international tätiges Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist in kleinerem Umfang Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Als Generalunternehmer im Solarkraftwerksbau (EPC) legt Phoenix Solar besonderen Wert auf budget- und termingerechte Errichtung und Übergabe ertragsoptimierter Photovoltaik-Großanlagen. Mit Tochtergesellschaften auf drei Kontinenten konnte das Unternehmen seit seiner Gründung Solarmodule mit einer Leistung von weit über 1,3 Gigawatt absetzen. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

PM: Phoenix Solar AG

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