Position des BUND: Glyphosat darf nicht wieder zugelassen werden!

Umweltministerin Hendricks muss – nimmt man sie beim Wort – jetzt ihr Veto gegen ein "Ja" von Deutschland einlegen. Auf ihrer Facebookseite hatte sie am 13. April verkündet, dass es ohne Auflagen keine Zustimmung von der Bundesregierung geben werde! / Bild: BUND
Umweltministerin Hendricks muss – nimmt man sie beim Wort – jetzt ihr Veto gegen ein "Ja" von Deutschland einlegen. Auf ihrer Facebookseite hatte sie am 13. April verkündet, dass es ohne Auflagen keine Zustimmung von der Bundesregierung geben werde! / Bild: BUND
Umweltministerin Hendricks muss – nimmt man sie beim Wort – jetzt ihr Veto gegen ein “Ja” von Deutschland einlegen. Auf ihrer Facebookseite hatte sie am 13. April verkündet, dass es ohne Auflagen keine Zustimmung von der Bundesregierung geben werde! / Bild: BUND

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

nachdem ich heute Vormittag den Glyphosat-Newsletter verschickt habe, haben viele von Ihnen geantwortet und mich gefragt, warum der BUND keine Protestaktion an Umweltministerin Barbara Hendricks startet.

Das fanden wir eine gute Idee – und haben jetzt eine Protestaktion aufgesetzt.

Schreiben Sie an Ministerin Barbara Hendricks und fordern Sie: Nein zu Glyphosat!
HIER DEN APPELL UNTERZEICHNEN

Viele Grüße
Ihre Nehle Hoffer
für das BUND-Anti-Glyphosat-Team

Betreff: Neue Glyphosat-Vorlage geleakt – EU-Kommission macht Monsanto  dickes Geschenk

Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,

jetzt ist er raus: Der Kompromissvorschlag der EU-Kommission, um die Glyphosat-Wiederzulassung am 18. Mai doch noch über die Bühne zu bringen. Die EU will Glyphosat jetzt für “nur” 10 statt 15 Jahre zulassen. Und ein schwaches Sätzlein soll den Anschein erwecken, der Schutz der biologischen Vielfalt wäre damit bedacht.

Umweltministerin Hendricks muss – nimmt man sie beim Wort – jetzt ihr Veto gegen ein “Ja” von Deutschland einlegen. Auf ihrer Facebookseite hatte sie am 13. April verkündet, dass es ohne Auflagen keine Zustimmung von der Bundesregierung geben werde!

Wir wollen Ministerin Hendricks jetzt an ihre Aussage erinnern. Teilen Sie daher bitte unsere Grafik mit Ihren FreundInnen und Bekannten auf
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oder leiten Sie diese Nachricht einfach weiter.

Vielen Dank und viele Grüße,

Ihre Nehle Hoffer
für das BUND-Anti-Glyphosat-Team

Hintergrund zum Kommissions-Leak

Die frisch geleakte neue Beschlussvorlage der EU-Kommission enthält den Hinweis, dass Mitgliedstaaten besonders auf die Risiken für die biologische Vielfalt und für an Land lebende Wirbeltiere wie Säuger und Vögel sowie für wirbellose Tiere wie Insekten und Würmer “achten” sollen.

Ein Satz à la “Achten Sie auf die biologische Vielfalt.” ist aber keine Auflage und höchst unverbindlich. Dieser Halbsatz wird keine einzige Biene retten – geschweige denn auch nur ansatzweise die katastrophalen Folgen von Glyphosat auf die Natur mindern. Auf Hinweise auf die Krebsgefahr und die hormonelle Wirkung von Roundup und Co. verzichtet die Kommission nach wie vor komplett.

Die Position des BUND ist klar: Glyphosat darf nicht wieder zugelassen werden!

UNTERZEICHNEN SIE JETZT DEN APPELL!

Mitteilung: BUND

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