Bundesminister Gabriel: Kaufprämie ist ein wichtiges Aufbruchsignal für Elektromobilität

ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB
ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB
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Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch.

(WK-intern) – Deshalb hat die Bundesregierung entschieden 1 Milliarde Euro in die Förderung der Elektromobilität zu investieren.

Teil der Förderung ist eine Kaufprämie für Elektroautos, die zur Hälfte von der deutschen Autoindustrie getragen wird.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel erklärte dazu am 27. April, dass die Maßnahmen die Entwicklung auf dem Markt für Elektromobilität beschleunigen sollen. Ziel sei es, auf dem Heimatmarkt der deutschen Wirtschaft zu zeigen, dass auch diese Antriebsform in Deutschland in die Massenproduktion gehen kann. Die Förderung sei verbunden mit der Erwartung, dass die Industrie die Entwicklung im Markt annehme.

Die Vereinbarung beinhaltet im Wesentlichen folgende Maßnahmen:

  • Es wird eine Kaufprämie gezahlt. Für reine Elektroautos werden 4000 Euro, für Plug-In Hybride werde 3000 Euro gezahlt. Die Förderprämie wird für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro gezahlt. Die Gesamtfördersumme ist auf 1,2 Milliarden Euro festgelegt. Davon übernehmen der Bund und die Automobilindustrie jeweils die Hälfte der Kosten.
  • Zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur stellt der Bund 300 Millionen Euro zur Verfügung. Für die Schnelllade-Infrastruktur stehen rund 200 Millionen Euro zur Verfügung, für die Normalladeinfrastruktur werden rund 100 Millionen zur Verfügung gestellt.
  • Ziel ist weiterhin, dass künftig mindestens 20 Prozent Elektrofahrzeugen im Fuhrpark des Bundes sind. Hierfür werden 100 Millionen Euro bereitgestellt.
  • Sollten Arbeitnehmer beim Arbeitgeber das Elektrofahrzeug aufladen, stellt dies keinen geldwerten Vorteil mehr da.

Diese Maßnahmen sollen nach einem entsprechenden Beschluss des Kabinetts voraussichtlich noch im Mai 2016 beginnen. Darüber hinaus müssen schon heute bei der Batterieforschung der dritten und vierten Generation die richtigen Weichen für die zukünftige Fertigung in Deutschland gestellt werden. Mit der erzielten Einigung geht die Erwartung einher, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich in der Industrie erhöht werden.

PM: BMWi

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