Wir bauen das allererste hydraulische Speicherkraftwerk ‚von der Stange’ – in eine Windkraftanlage

„Die Windanlagen des Naturstromspeichers werden einmal so aussehen wie in dieser Montage.“ (Quelle: MBS Naturstromspeicher)
„Die Windanlagen des Naturstromspeichers werden einmal so aussehen wie in dieser Montage.“ (Quelle: MBS Naturstromspeicher)
„Die Windanlagen des Naturstromspeichers werden einmal so aussehen wie in dieser Montage.“ (Quelle: MBS Naturstromspeicher)

Flexibilitätskraftwerke für die Energiewende:

(WK-intern) – Spatenstich für den weltweit ersten Naturstromspeicher

Am Dienstag, den 19. April war es soweit. Mit einem offiziellen Spatenstich begann der Bau des weltweit ersten Naturstromspeichers.

Die Pilotanlage entsteht im baden-württembergischen Gaildorf.

Alexander Schechner ist der Gründer und einer der Geschäftsführer der MBS Naturstromspeicher GmbH. Für ihn rückt mit dem Bau des Naturstromspeichers ein künftiger Strommarkt mit 80 Prozent Erneuerbaren Energien in erreichbare Nähe.
„Flexible Kurzzeitspeicher machen es möglich. Sie werden zur zweiten Säule der Energiewende“, ist er überzeugt. „Wir nehmen den Kritikern der Windkraft den Wind aus den Segeln und rüsten die Windparks selbst zu flexiblen Stromspeichern auf. Damit übernehmen sie in den Portfolios der Energieversorger ganz neue Aufgaben.“

Ein völlig neues Anlagenkonzept
Der Naturstromspeicher kombiniert einen Windpark mit einem Pumpspeicherkraftwerk. Das Oberwasserbecken des Pumpspeicherwerks ist zum großen Teil in den Windkrafttürmen „versteckt“. So werden die Eingriffe in die Umgebung möglichst geringgehalten. Und das zieht sich durch.
Das Kraftwerk wird sich am Ende vollständig in seine Umgebung einfügen. Das liegt zum einen an den besonderen Speicherfundamenten der Windtürme, die große Rodungen und Eingriffe in den Höhenlagen um ein Vielfaches reduzieren.

Zum anderen arbeitet der Naturstromspeicher mit einem eigens entwickelten Druckrohr aus Polyethylen (PE). „Es revolutioniert die Verlegung von Großrohren in unseren sensiblen Landschaften“, ist Schechner überzeugt. In Gaildorf wird mit dem Rohr die bereits existierende Wegeführung im Wald aufgenommen.

Wirtschaftlich, zertifiziert und umweltfreundlich
„Der wichtigste Punkt der Projektentwicklung ist die Wirtschaftlichkeit“, erläutert Schechner am Rande des Spatenstichs in Gaildorf: „Wir bauen das allererste hydraulische Speicherkraftwerk ‚von der Stange’.“ Den Naturstromspeicher gibt es in den drei Leistungsklassen 16, 24 und 32 MW. Sie werden typenzertifiziert.
Standard der aus dem Stillstand primärregelfähigen Anlage sind außerdem 4-5 Std.
Speicherkapazität. Er ist konsequent seriell aufgesetzt. Schechner: „So bleiben die erforderlichen Genehmigungsverfahren unkompliziert und die Fixkosten überschaubar.
Das ist wirtschaftliche und umweltfreundliche Anlagentechnik für die nächsten Jahrzehnte.“
Bereits Ende 2017 sollen die Windräder Energie liefern.

PM: MBS Naturstromspeicher GmbH

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