VDMA Power Systems hat seine Stellungnahme zum Erneuerbare-Energien-Gesetz 2016 abgegeben

Pressebild / Bildquelle : Siemens
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Erneuerbare-Energien-Gesetz: VDMA PS: Industrie- und Innovationsstandort auch bei Ausschreibungen sichern!

(WK-intern) – Die Hersteller von Energieanlagen machen konstruktive Vorschläge, wie das EEG Innovationsförderung, Wettbewerb und berechenbaren Heimatmarkt kombinieren kann.

Ziel ist ein ausreichend starker deutscher Markt und langfristig angelegt politische Rahmenbedingungen.

Der Fachverband sieht in Ausschreibungen einen Schritt in die richtige Richtung, den Leitmarkt wettbewerbsintensiv und technologisch anspruchsvoll zu gestalten. Ein ausreichend starker Heimatmarkt und Rahmenbedingungen, die dies langfristig gewährleisten, sind „entscheidend für die Entwicklung der Industrie, für ihre Innovationskraft und den Erhalt von Arbeitsplätzen.“ Darum bemängelt der Fachverband „das unzureichende und nur kurzfristig planbare Ausschreibungsvolumen bei Windenergie an Land, Windenergie auf See und Bioenergie sowie die fehlenden Regelungen zur Wasserkraft und Eigenerzeugung. Regelungen für Prototypen und Toleranzen sind ebenso zu optimieren wie flankierende Maßnahmen zur rechtzeitigen Netzanbindung und zur Beschleunigung des Netzausbaus.“VDMA Power Systems schlägt daher vor: „Für die Windenergie an Land als Industriezweig und für die Energiewende insgesamt sind 2.500 Megawatt Netto-Ausbau sinnvoll, so wie es im EEG 2014 festgeschrieben ist. Da in den nächsten zehn Jahren eine große Zahl alter Windkraftanlagen demontiert werden wird, bedeutet das einen Brutto-Zubau von durchschnittlich 4.000 Megawatt bis 2025. Wenn wir aber davon ausgehen müssen, dass die Koalition ihr Zwischenziel für 2025 in der erneuerbaren Stromproduktion beibehalten will und darum Wind an Land als Puffer benutzt werden soll, dann brauchen die Hersteller zum Erhalt der Innovationsfähigkeit eine Mindestausschreibungsmenge von brutto 2.500 Megawatt“, sagt der Geschäftsführer von VDMA Power Systems, Matthias Zelinger. Für die Windenergie auf See rät die Stellungnahme zu „kontinuierlichen Ausschreibung von mindestens 900 Megawatt pro Jahr.“ Für Bioenergie-Bestandsanlagen fordert VDMA Power Systems „schnelle Klarheit über Ausschreibungen auch für Bestandsanlagen.“Die Chance, durch eine befristete Befreiung von der EEG-Umlage eine Perspektive für Power-to-X-Technologien für Hersteller in Deutschland zu schaffen, werde im Referentenentwurf des EEG nicht wahrgenommen. Hinzu komme, „die ausstehende EU-Notifizierung der reduzierten EEG-Umlagebelastung von Eigenerzeugungsanlagen nach 2017 blockiert den Markt für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Der VDMA Power Systems fordert die umgehende Klärung mit der EU auf Basis des Evaluierungsberichts. Zudem sollte zur Vermeidung von bürokratischem Aufwand die zusätzlich zur 10 Kilowatt Leistungsgrenze bestehende Begrenzung auf 10 Megawattstunden gestrichen werden.“

Link zur Meldung und Stellungnahme

PM: VDMA

 

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